KI IM UNTERRICHT

Weder Hype noch Horror

KI verändert Schule, mit oder ohne uns. Statt Hype oder Horror setzen wir auf didaktische Urteilskraft.

Unsere Workshops führen vom ersten eigenen Aha-Moment über Entlastung und Differenzierung bis zu Mündigkeit, Verantwortung, Datenschutz und einer Prüfungskultur, die mit KI lebt statt gegen sie zu kämpfen.

Themenschwerpunkte

Workshop 1A:
Weder Hype noch Horror – ein klarer Blick auf KI im Unterricht

In vielen Kollegien stehen sich zwei Lager gegenüber: die einen sehen in KI das Ende ernsthaften Lernens, die anderen nutzen längst alles. Die meisten aber warten ab – und Abwarten ist keine Haltung, sondern nur ein Aufschub.

Im Workshop: Dieser Impuls räumt mit den Mythen beider Lager auf – weder Allmacht noch Teufelszeug. An Beispielen (Tools nur als Anschauung) wird sichtbar, wo KI Routinen abnimmt und wo das didaktische Urteil unersetzlich bleibt. Vor allem verschiebt er die Leitfrage: weg von „Welches Tool?“ hin zu „Welche didaktische Entscheidung treffe ich?“

Ihr Gewinn: Ihr Kollegium verlässt die Polarisierung und gewinnt einen gemeinsamen, sachlichen Ausgangspunkt – samt geteilter Sprache für ein Thema, das sonst Gräben zieht. So entsteht das Fundament, auf dem jede weitere KI-Fortbildung erst trägt.

Workshop 1B:
KI-Werkstatt – mitbringen, mitnehmen

KI-Fortbildungen enden oft mit vollen Köpfen und leeren Händen: viel gehört, nichts ausprobiert – am Montag läuft alles wie zuvor. Wer KI verstehen will, muss sie anwenden. Der erste eigene Aha-Moment entscheidet, ob aus Neugier Praxis wird.

Im Workshop: Hier wird gearbeitet, nicht referiert. Die Teilnehmenden bringen eine echte Aufgabe mit – eine Stunde, ein Arbeitsblatt, eine Idee – und entwickeln sie Schritt für Schritt mit KI weiter. Im Zentrum stehen drei übertragbare Prinzipien: präzise beauftragen, kritisch gegenlesen und didaktisch einbetten. Das Tool ist austauschbar, das Vorgehen bleibt.

Ihr Gewinn: Ein Einstieg ohne Vorkenntnisse, der mit einem sofortigen Erfolgserlebnis endet: einsatzfertiges Material für den nächsten Unterricht, selbst erstellt. Aus „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll“ wird „Ich hab’s gemacht“ – und das macht KI im Kollegium anschlussfähig.

Workshop 2A:
Entlasten statt ersetzen – Unterricht vorbereiten mit KI

Korrekturen, Materialien, Differenzierung – die Vorbereitung frisst die Zeit, die für das Eigentliche fehlt: Unterricht und Beziehung. Viele greifen deshalb zu KI und übernehmen am Ende glatte Texte, die didaktisch nicht halten, was sie versprechen.

Im Workshop: Der Workshop zeigt, wie KI das zeitraubende Rohgerüst übernimmt – Entwürfe, Varianten, erste Materialien -, damit Raum für die didaktische Feinarbeit bleibt. Die Lehrkräfte lernen, KI gezielt zu beauftragen (was, für wen, mit welchem Lernziel?) und ihre Ergebnisse konsequent zu prüfen, statt sie ungelesen zu übernehmen. Entscheidend ist die Reihenfolge: erst die didaktische Entscheidung, dann das Werkzeug.

Ihr Gewinn: Spürbar weniger Zeit in der Routine-Vorbereitung – und mehr davon dort, wo sie zählt: bei Lernbegleitung und Beziehung. Ihre Lehrkräfte gewinnen ein Vorgehen, das entlastet, ohne die Qualität aus der Hand zu geben.

Workshop 2B:
Für jede:n das Passende – Differenzierung und Inklusion mit KI

Echte Differenzierung scheitert selten am Wollen, fast immer an der Zeit: Wer erstellt neben dem Alltag drei Niveaustufen, sprachsensible Varianten und Lesehilfen für eine Stunde? So bleibt sie oft Anspruch – und im Heft landet für alle dasselbe Blatt.

Im Workshop: Die Lehrkräfte erarbeiten, wie sich gestufte Aufgaben, vereinfachte Fassungen, Hilfekarten und Erweiterungen in Minuten statt Stunden erzeugen lassen – von der Förderung bis zum Leistungskurs. Im Mittelpunkt steht nicht das Tool, sondern die Frage davor: Was soll variiert werden – Anforderung, Sprache, Umfang, Zugang? KI erleichtert die Umsetzung, die pädagogische Diagnose bleibt Sache der Lehrkraft.

Ihr Gewinn: Differenzierung wird vom Sonntagsversprechen zur Alltagsroutine. Ihre Lehrkräfte erreichen mehr Lernende auf dem jeweils passenden Niveau – und das entlastet nicht nur sie, sondern verändert, wer im Unterricht überhaupt mitkommt.

Workshop 3A:
KI-mündig werden – Lernende souverän begleiten

Die Schüler:innen nutzen KI längst – nur unsichtbar, ungeprüft, oft heimlich aus Sorge vor dem Verbot. Wer mit Kontrolle reagiert, verlagert die Nutzung nur in den Schatten. Verbote erziehen nicht zur Urteilskraft.

Im Workshop: Die Lehrkräfte lernen, KI-Nutzung transparent statt heimlich zu machen – offen einüben, gemeinsam Regeln entwickeln, Nutzung kennzeichnen. Im Zentrum stehen die Fähigkeiten, die mündig machen: KI-Ergebnisse hinterfragen statt glauben, Quellen prüfen, die eigene Leistung von KI-Anteilen unterscheiden. Konkrete Bausteine zeigen, wie sich das fachübergreifend einüben lässt – bis zum bewussten „Hier arbeite ich ohne KI“.

Ihr Gewinn: Aus heimlicher, unkritischer Nutzung wird ein offener, reflektierter Umgang – eine Kompetenz, die weit über die Schule hinaus trägt. Und Ihre Lehrkräfte führen das Gespräch über KI nicht mehr gegen die Jugendlichen, sondern mit ihnen.

Workshop 3B:
Wenn KI lügt – Desinformation, Deepfakes und kritisches Denken

Erfundene Quellen, täuschend echte Bilder, geklonte Stimmen: KI macht Manipulation so einfach wie nie. Für eine Generation, die sich online informiert, ist das Alltag – und der Reflex „Sieht echt aus, wird schon stimmen“ war selten gefährlicher.

Im Workshop: Die Lehrkräfte lernen, Schüler:innen gegen KI-gestützte Täuschung zu wappnen – fachübergreifend, von Deutsch über Politik bis zu den Naturwissenschaften. Anhand echter Beispiele werden Prüfstrategien eingeübt: Woran erkenne ich generierte Inhalte? Wie verifiziere ich eine Quelle? Es geht nicht um Technik-Panik, sondern um gesunde Skepsis – und darum, KI als Werkzeug der Manipulation zu durchschauen.

Ihr Gewinn: Ihre Lernenden entwickeln eine Widerstandskraft gegen Desinformation, die zu den Kernkompetenzen mündiger Bürger:innen gehört. Sie verankern kritisches Denken dort, wo es heute gebraucht wird – und stärken die Urteilsfähigkeit, von der jedes Fach profitiert.

Workshop 4A:
Bias, Black Box, Datenschutz – KI verantwortungsvoll nutzen

„Darf ich die Klassenarbeit von der KI korrigieren lassen?“ – solche Fragen kommen täglich. Was darf in den Prompt, was nie? Ohne klare Leitplanken schwankt man zwischen ängstlichem Nichtstun und sorglosem Hochladen sensibler Daten – beides keine guten Optionen.

Im Workshop: Der Workshop gibt praxistaugliche Orientierung statt juristischer Theorie. Die Lehrkräfte klären die drei Fragen, die im Alltag zählen: Welche Daten gehören niemals in ein KI-System (Schülerdaten!)? Warum erfindet KI überzeugend klingenden Unsinn? Und wie entstehen Verzerrungen, die Stereotype reproduzieren? Es geht nicht ums Meiden, sondern ums Nutzen mit wachem Blick – und um die Verantwortung, die der Mensch behält.

Ihr Gewinn: Ihr Kollegium handelt sicher statt unsicher – datenschutzbewusst, ohne in Schockstarre zu verfallen. Sie geben Ihren Lehrkräften klare Leitplanken an die Hand, die im Schulalltag tragen und vor genau den Fehlern schützen, die teuer werden.

Workshop 4B:
Prüfen, wenn alle KI haben – Leistungsbewertung neu gedacht

Wenn jede Hausarbeit auch von einer KI stammen könnte, gerät die vertraute Prüfungskultur ins Wanken. Die Reaktion ist oft Misstrauen – Detektivarbeit, Verbote, Rückzug auf die handschriftliche Klausur. Doch das verfehlt die eigentliche Frage: Was wollen wir überhaupt prüfen?

Im Workshop: Die Lehrkräfte verschieben den Blick vom Produkt zum Prozess: Nicht das Ergebnis zählt, sondern der nachvollziehbare Weg dorthin. Gemeinsam entstehen Formate, die KI transparent einbeziehen – die Lernenden dokumentieren ihren KI-Einsatz – und trotzdem echtes Können zeigen: mündliche Anteile, Reflexion, Anwendung statt Reproduktion. Im Zentrum steht, welche Kompetenz eine Aufgabe wirklich erfassen soll.

Ihr Gewinn: Eine Prüfungskultur, die mit KI lebt, statt gegen sie anzukämpfen – fair, zeitgemäß und aussagekräftig. Ihre Lehrkräfte gewinnen Formate, die nicht auf Misstrauen bauen, sondern auf dem, was Schule messen will: Verstehen, nicht Abschreiben.

Workshop 5A:
KI in der Berufsvorbereitung – Teilhabe ermöglichen

In der Berufsvorbereitung sitzen Jugendliche, für die Lesen, Schreiben oder Sprache täglich zur Hürde werden – und jede Barriere ein weiterer Beleg für „Ich kann das eh nicht“. Genau hier droht KI zum Werkzeug der ohnehin Starken zu werden.

Im Workshop: Der Workshop zeigt, wie KI zur niedrigschwelligen Brücke statt zur neuen Hürde wird – gezielt für Berufsvorbereitung und AV-Dual. Die Lehrkräfte erarbeiten konkrete Einsätze: Texte vereinfachen, Vorlese- und Übersetzungshilfen, Gedanken strukturieren, erste Schreibhürden überwinden. Leitend ist eine klare Haltung: KI soll Teilhabe ermöglichen und Selbstwirksamkeit stärken – nicht die Eigenleistung ersetzen, sondern den Einstieg erst möglich machen.

Ihr Gewinn: Jugendliche, die bisher an Sprache und Schrift scheiterten, erleben Erfolge statt Frustration. Ihre Lehrkräfte erhalten Werkzeuge, die Teilhabe schaffen, wo vorher Ausschluss drohte – und stärken Selbstwirksamkeit bei genau den Lernenden, die sie am meisten brauchen.

Workshop 5B:
Mit KI zur Bewerbung – Berufsorientierung praktisch

Bewerbung schreiben, Berufe erkunden, sich im Vorstellungsgespräch behaupten – für viele Jugendliche ein einschüchternder Berg. Die Gefahr: Sie lassen die KI das Anschreiben schreiben, geben etwas ab, das nicht ihres ist, und lernen nichts über sich.

Im Workshop: Die Lehrkräfte lernen, KI in der Berufsorientierung so einzusetzen, dass die Entscheidung bei den Jugendlichen bleibt: Berufe erkunden, ein Anschreiben gemeinsam mit KI entwickeln und kritisch überarbeiten (nicht abschreiben), Vorstellungsgespräche im Rollenspiel mit KI-Feedback üben. Im Zentrum steht das mündige Nutzen – KI als Unterstützung der eigenen Stärken, nicht als Ersatz für die eigene Stimme.

Ihr Gewinn: Ihre Lernenden treten selbstbewusster und besser vorbereitet in den Bewerbungsprozess – mit Unterlagen, hinter denen sie stehen. Ihre Lehrkräfte verbinden Berufsorientierung mit echter KI-Kompetenz und bereiten auf eine Arbeitswelt vor, in der souveräner KI-Umgang zur Grundqualifikation gehört.

Kontakt

Über den Button kommst Du zur Kontaktseite. Wir freuen uns auf Deine Anfrage und den gemeinsamen Austausch.

Nach oben scrollen