ZUKUNFTSKOMPETENZEN & MÜNDIGKEIT

Future Skills für eine unvorhersehbare Welt

Wissen allein reicht nicht mehr: Future Skills entscheiden darüber, wie souverän junge Menschen in einer unvorhersehbaren Welt handeln.

Von AI Literacy über soziale Medien und Demokratiebildung bis zur Ausbildungsvorbereitung: Keynotes, Webinare und Workshops für das ganze Kollegium.

Themenschwerpunkte

Keynotes & Webinare

Keynote/Webinar 1:
Wissen reicht nicht mehr – warum Zukunftskompetenzen jetzt zählen

Lehrpläne und Routinen sind auf eine Welt zugeschnitten, die es nicht mehr gibt – das Kollegium spürt den Wandel längst, es fehlt nur die gemeinsame Sprache dafür.

Im Vortrag: Wir erklären die VUCA-Welt und die Formel [Wissen + Fertigkeiten] × Innere Haltung = Handlungsbereitschaft. Im Zentrum steht das Vier-Säulen-Kompetenzprofil (Grundlegend, Digital-Technologisch, Transformativ, Gemeinschaftsorientiert) als gemeinsame Landkarte für das ganze Kollegium.

Ihr Gewinn: Eine gemeinsame Orientierung und ein gemeinsames Vokabular – die Basis für alle weiteren Werkstätten dieses Bausteins.

Keynote/Webinar 2:
Handlungsfähigkeit ermöglichen – vom Growth Mindset der Lehrkraft zur echten Agency der Lernenden

Growth Mindset bleibt in vielen Kollegien ein Slogan ohne Architektur dahinter – „Pseudo-Growth Mindset“, das im Alltag folgenlos bleibt.

Im Vortrag: Wir stellen ein sechsstufiges Wirkmodell vor – von der professionellen Haltung der Lehrkraft über den Aufbau anspruchsvoller Lernsituationen und einen reflektierten Feedback-Dialog bis hin zu den transformativen Kompetenzen des OECD Learning Compass 2030.

Ihr Gewinn: Eine fundierte Erklärung, warum Mindset-Arbeit allein wirkungslos bleibt, plus ein kohärentes Modell, das Haltung und Handlung verbindet.

Workshops

Workshop A:
Zwölf Skills, ein Werkzeugkasten – Future Skills gezielt einbauen

Das Kompetenzmodell ist bekannt, das konkrete Wie fehlt oft noch.

Im Workshop: In einem Stationenlauf mit zwölf Methodenkarten (je Skill mit Definition und zwei bis drei Methoden, verteilt auf die vier Säulen) wählen die Teilnehmenden passende Karten für ihr eigenes Vorhaben aus und planen den Einbau in den eigenen Unterricht.

Ihr Gewinn: Ein eigener Methodenkoffer zu allen zwölf Future Skills plus ein konkreter Einbauplan für die eigene Klasse.

Workshop B:
Nicht am Ende nachbessern – Handlungsfähigkeit von Anfang an mitplanen

Handlungsfähigkeit lässt sich nicht nachträglich in eine fertige Unterrichtseinheit einbauen – sie entscheidet sich bereits in der Planung.

Im Workshop: Die Teilnehmenden skizzieren eine eigene Unterrichtseinheit und durchlaufen dabei die sechs Stufen des Handlungsfähigkeits-Modells – Erwartungshaltung, klare Ziele, eine fordernde und zugleich tragende Aufgabe, Feedback mit Mitverantwortung. Im Fokus stehen drei transformative OECD-Kompetenzen: neue Lösungen entwickeln, Spannungen aushalten, Verantwortung übernehmen.

Ihr Gewinn: Eine in Grundzügen geplante eigene Unterrichtseinheit sowie ein wiederverwendbarer Sechs-Schritte-Blick für die künftige Unterrichtsplanung.

Keynotes & Webinare

Keynote/Webinar 1:
Eine Zukunftskompetenz, tief betrachtet – Critical Datafication Literacy

Ob Schüler:innen KI-geprägte Informationen durchschauen oder ihnen ausgeliefert sind, entscheidet sich an einer einzigen Fähigkeit.

Im Vortrag: Wir stellen Critical Datafication Literacy vor – Algorithmen hinterfragen, Quellen kritisch prüfen, Wahrheitsgehalt abwägen – und ordnen sie in die Beobachtung ein, dass Berufs- und Lebenswelt zunehmend unvorhersehbar, komplex und mehrdeutig werden, sodass Fachwissen allein nicht mehr reicht.

Ihr Gewinn: Ein Verständnis dafür, warum das eine Zukunftskompetenz und kein reines IT-Thema ist – die Grundlage für die folgenden Werkstätten.

Keynote/Webinar 2:
Mehr als eine bessere Suchmaschine – wie KI wirklich funktioniert

Viele behandeln eine KI-Antwort wie ein Suchmaschinen-Ergebnis oder einen Wikipedia-Artikel – dabei funktioniert keines von beidem wie das andere.

Im Vortrag: Wir zeigen, was im Kern in einem KI-Sprachmodell passiert (Wahrscheinlichkeiten statt Nachschlagen), und erklären Bias (Verzerrung durch Trainingsdaten) und Halluzination (überzeugend klingend, aber erfunden).

Ihr Gewinn: Ein technisches Grundverständnis als Basis für den eigenen Unterricht.

Workshops

Workshop A:
Durchschauen statt glauben – die digitale Zukunftskompetenz im Ernstfall

Erfundene Quellen, täuschend echte Bilder, geklonte Stimmen: Manipulation war nie einfacher zu erzeugen und nie schwerer zu erkennen.

Im Workshop: Die Teilnehmenden analysieren echte Beispiele – KI-generierte Inhalte, Deepfakes, Desinformation – und entwickeln daraus eine eigene, im Unterricht einsetzbare Prüfroutine.

Ihr Gewinn: Eine eigene Prüfroutine und Transfersicherheit auch bei neuen, bisher unbekannten Beispielen.

Workshop B:
Wenn KI überzeugend falschliegt – Bias und Halluzination selbst erleben

Bias und Halluzination bleiben abstrakt, solange man sie nicht selbst provoziert hat.

Im Workshop: Die Teilnehmenden provozieren gezielt Halluzinationen und Bias in KI-Antworten, analysieren die Erkennungsmerkmale und entwickeln daraus eine konkrete Aufgabe für die eigene nächste Unterrichtseinheit.

Ihr Gewinn: Eine fertige Aufgabe für die eigene Unterrichtseinheit – nicht nur ein eigenes Aha-Erlebnis.

Keynotes & Webinare

Keynote/Webinar:
Zukunftskompetenz im Sog des Feeds – wie soziale Medien wirklich funktionieren

Wer die Mechanik hinter dem Feed nicht kennt, kann weder selbstbestimmt noch kritisch mit sozialen Medien umgehen.

Im Vortrag: Wir zeigen, was eine Plattform überhaupt „sozial“ macht (Interaktionen werden zu Daten), wer die Marktteilnehmer sind und wie datengetriebene Geschäftsmodelle funktionieren, sowie warum Feeds so gestaltet sind, dass sie schwer loszulassen sind – Belohnungsmechanismen, die gezielt auf das Gehirn wirken.

Ihr Gewinn: Ein fundiertes Verständnis der Mechanik hinter sozialen Medien – die Grundlage für die folgenden Werkstätten.

Workshops

Workshop A:
Selbstbestimmt statt gesteuert – digitale Souveränität in sozialen Medien stärken

Schüler:innen folgen Trends, Empfehlungsalgorithmen und Gruppendruck, oft ohne zu merken, wie wenig eigene Entscheidung dabei noch im Spiel ist.

Im Workshop: Die Teilnehmenden erarbeiten, was digitale Souveränität in sozialen Medien konkret bedeutet – bewusster Umgang mit Empfehlungsalgorithmen, Erkennen von Manipulation und Gruppendruck, Reflexion eigener Nutzungsmuster – und entwickeln daraus eine eigene, direkt einsetzbare Unterrichtseinheit.

Ihr Gewinn: Eine eigene, direkt einsetzbare Unterrichtseinheit zur Stärkung digitaler Souveränität der eigenen Schüler:innen.

Workshop B:
Vom Feed in den Unterricht – bekannte Social-Media-Formate methodisch nutzen

Unboxing, Reaction, Storytime – Schüler:innen kennen diese Formate aus ihrem Alltag in- und auswendig, im Unterricht bleiben sie fast immer ungenutzt.

Im Workshop: Die Teilnehmenden lernen bekannte Social-Media-Formate in ihrer Funktionsweise kennen und probieren aus, wie sich diese Formate als eigene Unterrichtsmethode nutzen lassen – etwa ein „Unboxing“ eines historischen Ereignisses oder eine „Reaction“ auf eine Quelle – und entwickeln daraus eine eigene Methode für die nächste Unterrichtseinheit.

Ihr Gewinn: Eine eigene, aus einem bekannten Social-Media-Format abgeleitete Unterrichtsmethode für die eigene Lerngruppe.

Keynotes & Webinare

Keynote/Webinar:
Demokratie als Schulentwicklungsaufgabe – wie eine ganze Schule demokratische Kultur entwickelt

Werte wie Vielfalt, Verantwortung oder Beteiligung werden oft zur Sache einzelner engagierter Lehrkräfte – echte demokratische Kultur entsteht aber erst, wenn Schulleitung, Kollegium, Eltern und Schülerschaft gemeinsam daran arbeiten.

Im Vortrag: Wir stellen das Europarat-Modell für demokratische Schulentwicklung vor – mit drei ineinandergreifenden Bereichen: Lehren und Lernen, Schulleitung und Schulkultur, Zusammenarbeit mit der Schulgemeinschaft. Dahinter steht ein Kompetenzmodell mit 20 Kompetenzen in vier Feldern (Werte, Haltungen, Fähigkeiten, Wissen) als gemeinsame Sprache für alle drei Bereiche.

Ihr Gewinn: Ein gemeinsamer Rahmen und Wortschatz für die ganze Schule, um demokratische Schulentwicklung als geteiltes Projekt zu verstehen – nicht als Einzelinitiative.

Workshops

Workshop A:
Vorurteilsfrei zusammenleben – Antidiskriminierung und Weltoffenheit im Klassenzimmer

Vorurteile und Ausgrenzung entstehen oft unbemerkt im Unterrichtsalltag – Lehrkräfte wollen gegensteuern, greifen dabei aber selten auf mehr als Ermahnungen zurück.

Im Workshop: Die Teilnehmenden lernen anhand von Übungen aus der Menschenrechtsbildung konkrete, direkt einsetzbare Formate kennen, die Vorurteile erfahrbar machen und Perspektivwechsel ermöglichen, und entwickeln daraus eine eigene Unterrichtseinheit für die eigene Klasse, die gezielt Weltoffenheit und Wertschätzung von Vielfalt fördert.

Ihr Gewinn: Eine eigene, sofort einsetzbare Unterrichtseinheit zu Antidiskriminierung und Weltoffenheit für die eigene Klasse.

Workshop B:
Dialogkultur im Unterrichtsalltag stärken

Konflikte in der Klasse eskalieren oft schneller, als Lehrkräfte reagieren können – klassische Ermahnungen wirken selten nachhaltig.

Im Workshop: Die Teilnehmenden lernen das Vier-Schritte-Modell der Gewaltfreien Kommunikation (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte) kennen, üben es an typischen Klassenraum-Situationen und entwickeln daraus eine eigene Anwendung für den eigenen Unterricht.

Ihr Gewinn: Eine eigene, im eigenen Unterricht direkt einsetzbare Gesprächstechnik für herausfordernde Situationen.

Keynotes & Webinare

Keynote/Webinar 1:
Der erste Future Skill heißt Vertrauen – Sicherheit als Voraussetzung in der Ausbildungsvorbereitung

„Motivationsdefizit“ und „Orientierungslosigkeit“ beschreiben oft weniger die Lernenden als das Raster, mit dem man auf sie blickt. Bevor irgendein Future Skill greifen kann, muss deshalb eine andere Frage beantwortet sein: Was braucht dieser junge Mensch, um überhaupt anfangen zu können?

Im Vortrag: Wir erklären, warum Future-Skills-Arbeit in der Ausbildungsvorbereitung bei Sicherheit ansetzen muss, nicht bei analytischen Kompetenzen – die Selbstbestimmungstheorie liefert die Erklärung (Autonomie, Kompetenzerleben, soziale Eingebundenheit als Voraussetzung für Motivation). Die Teilnehmenden lernen ein konkretes Werkzeug kennen, um Selbstwirksamkeit gezielt aufzubauen: einen vierstufigen Projektlernen-Zyklus, der sich in den praxisnahen Theorie-Praxis-Rhythmus der Ausbildungsvorbereitung einfügt.

Ihr Gewinn: Verständnis dafür, dass Vertrauensaufbau die eigentliche Grundlage ist, plus ein direkt einsetzbares Werkzeug, um Selbstwirksamkeit gezielt zu fördern.

Keynote/Webinar 2:
Fit für den Arbeitsmarkt – jenseits des Zeugnisses

Der offizielle Kriterienkatalog zur Ausbildungsreife teilt junge Menschen in reif und nicht reif ein – während über drei Viertel offener Stellen eine Ausbildung voraussetzen und gleichzeitig immer mehr junge Menschen ohne Berufsabschluss bleiben. Zwischen diesen beiden Realitäten liegt die eigentliche Chance der Ausbildungsvorbereitung.

Im Vortrag: Wir zeigen, welcher Teil der „Ausbildungsreife“ – überfachliche Merkmale wie Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit oder Selbstorganisation – unabhängig von Schulabschluss und Noten aufgebaut werden kann. Das Fachkräftemangel-Paradox belegt, dass Arbeitsmarktfähigkeit heute weniger eine Frage des Zeugnisses ist – und wir zeigen, wie sich diese Kompetenzen als Future Skills statt als Reife-Checkliste in die duale Struktur der Ausbildungsvorbereitung einbauen lassen.

Ihr Gewinn: Ein kompetenzbasiertes statt defizitorientiertes Verständnis von Arbeitsmarktfähigkeit, direkt anschlussfähig an die duale Struktur der Ausbildungsvorbereitung.

Workshops

Workshop A:
Future Skills gemeinsam verstehen – ein Gerüst für den ganzen Bildungsgang

In der Ausbildungsvorbereitung sprechen Kolleginnen und Kollegen oft mit unterschiedlichen Begriffen über dieselben überfachlichen Anforderungen – die einen nennen es Sozialkompetenz, die anderen Ausbildungsreife, die dritten schlicht „Verhalten“. Ohne gemeinsames Vokabular bleibt jede Förderung Einzelinitiative.

Im Workshop: Die Teilnehmenden erarbeiten die relevanten überfachlichen Future Skills aus dem Kriterienkatalog – Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit, Selbstorganisation und weitere – inhaltlich: Was genau bedeutet jede einzelne Kompetenz, woran zeigt sie sich im Unterrichtsalltag. Daraus entsteht ein gemeinsames, im ganzen Bildungsgang tragbares Vokabular, das die Teilnehmenden direkt in eine erste eigene Übung für die eigene Klasse übersetzen.

Ihr Gewinn: Ein gemeinsames, klassenübergreifend nutzbares Future-Skills-Vokabular für den eigenen Bildungsgang, plus eine erste eigene Übung für die eigene Klasse.

Workshop B:
Stärken statt Lücken – ein Portfolio-Format jenseits des Zeugnisses

Viele Lernende der Ausbildungsvorbereitung bringen echte, im Betriebspraktikum sichtbare Stärken mit – auf dem Zeugnis werden diese aber selten sichtbar, weil schlicht das passende Format dafür fehlt.

Im Workshop: Die Teilnehmenden entwickeln ein einfaches Portfolio-Format, mit dem Lernende ihre überfachlichen Stärken anhand konkreter Beispiele aus der eigenen Praxis für Betriebe sichtbar machen – bewusst als Selbstdarstellung, nicht als Diagnostik – und passen dieses Format direkt auf die eigene Klasse an.

Ihr Gewinn: Ein eigenes, sofort einsetzbares Portfolio-Format, mit dem die eigenen Lernenden ihre Stärken gegenüber Betrieben sichtbar machen können.

Keynotes & Webinare

Keynote/Webinar:
Mehr als Institutionenkunde – wo im Politikunterricht Zukunftskompetenzen entstehen

Politikunterricht wird im Schulalltag oft auf Institutionenkunde reduziert – dabei kann er wie kaum ein anderes Fach zentrale Zukunftskompetenzen fördern.

Im Vortrag: Wir stellen fünf Future Skills vor, die sich im Politikunterricht besonders gut fördern lassen – Critical Thinking (Umgang mit Informationen und Narrativen), Collaboration (Arbeit an kontroversen Themen), Communication (Beteiligungskompetenz), Complex Problem Solving (Umgang mit Unsicherheit) und Self-Agency.

Ihr Gewinn: Eine Landkarte, welche Zukunftskompetenzen der eigene Politikunterricht bereits leistet und wo noch Potenzial liegt.

Workshops

Workshop A:
Future Skills im Politikunterricht – vom Modell zur eigenen Stunde

Die fünf Future Skills bleiben abstrakt, solange sie nicht an einer eigenen Unterrichtsstunde konkret werden.

Im Workshop: Die Teilnehmenden arbeiten alle fünf Future Skills an je einer Beispielmethode durch, wählen die für die eigene Lerngruppe passenden aus und entwickeln daraus eine eigene Unterrichtsstunde, die mindestens zwei der fünf Future Skills gezielt fördert.

Ihr Gewinn: Eine eigene, sofort einsetzbare Unterrichtsstunde mit mindestens zwei gezielt geförderten Future Skills.

Workshop B:
Wicked Problems – mit unlösbaren politischen Problemen souverän umgehen

Manche politischen Probleme lassen sich nicht lösen, nur bearbeiten – Schüler:innen erwarten aber oft eine klare richtige Antwort.

Im Workshop: Die Teilnehmenden lernen das Konzept der Wicked Problems kennen, erproben eine strukturierte Kartierungsmethode (Ursachen, Zielkonflikte, Beteiligte) und entwickeln daraus eine eigene Unterrichtseinheit zu einem „wicked“ politischen Thema.

Ihr Gewinn: Eine eigene Unterrichtseinheit, die Schüler:innen den souveränen Umgang mit ungelösten politischen Problemen vermittelt.

Kontakt

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