KI

Eine digitale Illustration aus der Ich-Perspektive (Point of View) hinter dem Lenkrad eines futuristischen Autos. Die Hände des Fahrers greifen das Lenkrad, das Armaturenbrett leuchtet in Blau und Pink. Vor dem Wagen erstreckt sich eine endlose Straße, die von leuchtenden Neonlinien gesäumt wird und direkt auf eine riesige, tiefstehende gelbe Sonne am Horizont zuführt. Links am Straßenrand steht eine Zapfsäule mit einer leuchtenden Glühbirne im Inneren, aus deren Schlauch Funken sprühen. Über der Windschutzscheibe hängt eine Ampel, deren mittleres Licht gelb leuchtet, gekrönt von einem schwebenden, blau-leuchtenden Chip-Symbol. Der Himmel ist dunkelviolett und mit geometrischen Lichtgitter-Strukturen und schwebenden Würfeln versehen.

Ausbildungsvorbereitung neu denken: Future Skills, Lernhaltung und der pädagogische Umgang mit KI

Lesezeit: ca. 10 Minuten – Wörter: 2.346 In den vergangenen Monaten ist es hier im Blog ruhiger geworden. Warum das so war, haben wir bereits im April 2025 angedeutet. Falk und ich haben bis Ende November intensiv an einem umfangreichen neuen Projekt gearbeitet, das wir in den kommenden Wochen ausführlich vorstellen werden. Die Zeit danach haben wir bewusst genutzt, um das Jahr ausklingen zu lassen – und um Luft zu holen für eine inhaltliche Klärung, die sich aus dieser Arbeit zunehmend ergeben hat. Der Start ins Jahr 2026 markiert dabei keine Neugründung und keinen Bruch mit dem, wofür bildungssprit bislang stand. Vielmehr geht es um eine bewusste Zuspitzung. Künftig werden wir uns deutlicher auf zwei pädagogische Schwerpunkte konzentrieren, die unser Denken und Handeln schon lange prägen: auf die Frage nach Lernhaltung – verstanden als entwicklungsorientiertes, wachstumsbezogenes Lernen – und auf den gezielten Aufbau überfachlicher Kompetenzen und Future Skills. Beides denken wir konsequent aus der Perspektive der Lernenden einer Schulform, in der wir nicht nur überwiegend, sondern auch mit pädagogischem Herzen arbeiten: der Ausbildungsvorbereitung, in anderen Bundesländern auch als Berufsvorbereitungsjahr bezeichnet. Für uns ist sie kein Randbereich des Systems, sondern ein zentraler Bildungsraum. Hier entscheidet sich, ob Lernen wieder möglich wird, ob Orientierung entsteht und ob berufliche Anschlussfähigkeit wachsen kann. Ein weiterer Bestandteil unserer Neuausrichtung soll für uns ebenfalls das stärkere Einbrungen in öffentliche Bildungsdiskurse sein und den Austausch über unterschiedliche Bildungsbubbles hinweg zu suchen – etwa auf LinkedIn oder im Fediverse. Gerade in meinem LinkedIn-Feed war das Thema KI in den vergangenen Wochen sehr präsent. In vielen Beiträgen, Kommentaren und Diskussionen wurde deutlich, wie stark KI derzeit den Bildungsdiskurs prägt. Anfang November durfte ich bei einer Fortbildung von Dr. Florian Walter (Referat Medienbildung I, Bereich KI) die Idee der KI-Ampel kennenlernen. Unter dem Titel »Fachwissen und KI – Lernen zwischen De-Skilling und Up-Skilling« stellte er unter anderem diese pädagogische Leitlinie vor. Vor diesem Hintergrund möchte ich mich mit diesem Beitrag bewusst in den aktuellen Bildungsdiskurs rund um KI einbringen. In den Bildungsbubbles, in denen ich mich bewege, wird intensiv und differenziert über KI gesprochen – auch über pädagogische Fragen, Lernprozesse und Verantwortung. Was jedoch oft nicht im Fokus des allgemeinen Austausches ist, sind die besonderen Lernbiografien und die spezifischen Anforderungen in der Ausbildungsvorbereitung. Ich nehme die KI-Ampel daher als Anlass, unsere beschriebenen inhaltlichen Schwerpunkten mit dem Einsatz von KI im Unterricht von Ausbildungsvorbereitung gezielt in den Diskurs zu setzen und zusammen zu denken. Warum Ausbildungsvorbereitung einen eigenen, vertieften pädagogischen Fokus braucht Ausbildungsvorbereitung ist kein nachgelagerter Reparaturraum des Schulsystems. Sie ist auch kein Bildungsgang, in dem Versäumtes schlicht aufgearbeitet oder Defizite verwaltet werden. Wer Ausbildungsvorbereitung aus dieser Perspektive betrachtet, übersieht ihre eigentliche pädagogische Bedeutung. Die zur Verfügung stehende Zeit ist begrenzt, die Lerngruppen sind hochgradig heterogen. Viele Jugendliche bringen Bildungsbiografien mit, die von Umwegen, Brüchen und Stolpersteinen geprägt sind – und zugleich von zahlreichen Baustellen außerhalb der Schule, die Lernen zusätzlich erschweren. Trotz aller Unterschiede verbindet viele eine gemeinsame Erfahrung: Lernen war über längere Zeit mit Misserfolg, Beschämung oder Rückzug verbunden. Entsprechend zeigt sich in der Ausbildungsvorbereitung oft nicht zuerst ein Mangel an Wissen, sondern ein Mangel an Vertrauen – in die eigene Lernfähigkeit, in das Bildungssystem und nicht selten auch in sich selbst. Viele Jugendliche haben Strategien entwickelt, um Anforderungen auszuweichen, statt sich ihnen zu stellen. Gerade deshalb ist Ausbildungsvorbereitung vor allem Übergangsarbeit. Hier entscheidet sich nicht primär, welche Inhalte noch vermittelt werden können, sondern ob junge Menschen wieder erfahren, dass Lernen gelingen kann. Zentrale Bedeutung kommt dabei den Beziehungen zu, die in diesem Bildungsgang entstehen. Studien zeigen, dass bereits eine tragfähige Beziehung zu einer einzelnen erwachsenen Bezugsperson das Engagement deutlich erhöhen und das Risiko des Abbruchs senken kann (vgl. Kettlewell et al., 2012). Lernende beschreiben insbesondere persönliche Begleitung, Orientierung und verlässliche Ansprechbarkeit als hilfreich für ihre Entwicklung. Ausbildungsvorbereitung wirkt dort, wo Vertrauen entsteht – als Grundlage dafür, sich wieder als handlungsfähig zu erleben, Verantwortung zu übernehmen und Anschluss an berufliche und gesellschaftliche Anforderungen zu finden. Übergänge verlangen andere Bildungslogiken In der Ausbildungsvorbereitung steht der Übergang in das berufliche System im Zentrum – und damit häufig auch ein erster, sehr konkreter Schritt ins Erwachsensein. Ausbildungsvorbereitung ist nicht nur Bildung, sondern immer auch Übergangsarbeit zwischen Schule, Beruf und eigenständiger Lebensführung. Vor diesem Hintergrund greifen die Logiken eines Regelunterrichts, wie es die Lernenden aus ihrer bisherigen Schulzeit kennen, nur begrenzt. Während allgemeine schulische Bildung häufig darauf ausgerichtet ist, Inhalte systematisch aufzubauen, Leistungen vergleichbar zu machen und Fortschritt über Stoffabdeckung zu messen, entscheidet sich im Übergang etwas anderes: ob Lernende überhaupt bereit und in der Lage sind, sich auf Anforderungen einzulassen. Fachlichkeit und Grundkenntnisse in den Hauptfächern bleiben dabei wichtig. Sie schaffen Zugänge und halten Anschlusswege offen. Sie können Übergänge aber nicht allein tragen, wenn sie zum einzigen Maßstab werden. Dort, wo der Unterricht stark an den klassischen Hauptfächern ausgerichtet ist, rücken schnell Defizite in den Vordergrund – und oft auch genau jene Erfahrungen von Scheitern, die viele Jugendliche aus ihrer bisherigen Schulzeit nur allzu gut kennen. Bildung im Übergang folgt daher einer anderen Priorisierung. Nicht die Frage, was noch fehlt, muss im Zentrum stehen, sondern was junge Menschen brauchen, um mit Unsicherheit, wechselnden Anforderungen und offenen Situationen umgehen zu können. Übergangsbildung zielt weniger auf Vollständigkeit als auf Handlungsfähigkeit. KI als Teil der Lebenswelt – Potenzial erkennen und Unterricht in der Ausbildungsvorbereitung öffnen KI gehört längst zum Alltag vieler Lernender. Sie wird genutzt, um Informationen zu finden, Texte zu formulieren oder Entscheidungen vorzubereiten. Für die meisten ist sie kein besonderes Werkzeug mehr, sondern Teil einer Lebenswelt, in der Schule, Arbeit und Alltag zunehmend ineinandergreifen. Für Lernende in der Ausbildungsvorbereitung bedeutet diese ständige Verfügbarkeit von Antworten jedoch nicht automatisch Entlastung. Wer über längere Zeit Unsicherheit, Scheitern oder Rückzug erlebt hat, greift häufig auf einfache Lösungen zurück, um sich vor weiterer Überforderung zu schützen. Zugleich fehlt oft die Erfahrung, eigene Entscheidungen zu treffen, Ergebnisse einzuordnen und Verantwortung für den eigenen Lernweg zu übernehmen. Gerade deshalb verschiebt sich der Bildungsauftrag – auch in der Ausbildungsvorbereitung. Wenn Antworten jederzeit verfügbar sind, wird nicht Wissen knapper, sondern die Fähigkeit,

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KI, Praxiserfahrung, ,
Vier junge Erwachsene sitzen im Kreis um ein hell loderndes Lagerfeuer. Sie tragen einfache, braune, grob gewebte Kleidung, die an prähistorische Zeiten erinnert. Ihre Gesichter sind lebendig, sie lachen, hören zu oder erzählen – es scheint ein lebendiges Gespräch zu sein. Um sie herum liegt der Boden erdig und naturbelassen, mit wenigen Blättern und Ästen. Der Hintergrund jedoch kontrastiert stark: Hinter der Gruppe erhebt sich eine futuristische Großstadt mit unzähligen Hochhäusern, riesigen digitalen Werbetafeln, leuchtenden Hologrammen und Neonlichtern. Der Himmel ist dunkelblau – es ist Nacht – und die Stadt wirkt technologisch hochentwickelt, fast wie eine Science-Fiction-Metropole. Stil: Die Bildsprache vereint realistische Darstellung mit einem leicht cineastischen, fast surrealen Stil. Die Farben sind kräftig und kontrastreich – das warme, natürliche Licht des Feuers steht im starken Gegensatz zu den kalten, blauen und violetten Tönen der digital beleuchteten Skyline im Hintergrund. Der Stil erinnert an hochwertige, KI-generierte Zukunftsillustrationen oder Concept Art aus dystopisch-utopischen Zukunftswelten. Interpretation: Das Bild spielt bewusst mit Gegensätzen: Natur vs. Technologie, Vergangenheit vs. Zukunft, Lagerfeuer vs. digitale Displays – und vermittelt so die Idee eines Dialogs zwischen Tradition und Fortschritt, Menschlichkeit und technischer Welt.

Der Homo sapiens im KI-Zeitalter: Mein Beitrag für die Blogparade #kAIneEntwertung

Lesezeit: ca. 6 Minuten – Wörter: 1.336 Im Sommer habe ich Yuval Noah Hararis Sapiens – Eine kurze Geschichte der Menschheit gelesen. Schon auf den ersten Seiten beschreibt er, wie aus einer unscheinbaren Art – dem Homo sapiens – der Gestalter des Planeten wurde. Nicht, weil er die stärksten Muskeln oder die schärfsten Zähne hatte, sondern weil er ein soziales Wesen ist: fähig zu Kooperation, Fürsorge, geteilten Geschichten und gemeinsamen Zielen. Diese Fähigkeit, miteinander Kultur und Sinn zu schaffen, hat uns zur erfolgreichsten, aber auch zur verletzlichsten Spezies gemacht. Harari nennt diesen Wandel die kognitive Revolution. „Kognitiv“ meint die Fähigkeit, Gedanken zu formen, Wissen zu verarbeiten, Sprache zu nutzen, sich Dinge vorzustellen und komplexe Zusammenhänge zu begreifen. Sie ermöglichte uns, Mythen und Erzählungen zu entwickeln – und damit große Gemeinschaften zu organisieren. Wenn wir diese menschliche Fähigkeit mit den heutigen Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz vergleichen, sehen wir einen wichtigen Unterschied: KI kann Informationen blitzschnell verarbeiten, Texte verfassen oder Bilder generieren – aber sie hat kein eigenes Bewusstsein, keine Motivation, keinen Sinn. Was bei uns aus Kultur und Imagination entsteht, ist bei ihr ein Rechenprozess. Gerade dieser Unterschied macht deutlich, dass die menschliche Kognition mehr ist als Datenverarbeitung – sie ist immer auch sozial, kulturell und sinnstiftend. Genau an diese Gedanken musste ich denken, als ich den Aufruf von Joscha Falck zur Blogparade #kAIneEntwertung gelesen habe. Er stellt Fragen, die mich selbst schon lange beschäftigen: Was gilt im Zeitalter der KI eigentlich noch als eigene Leistung? Wie verändern sich Prüfungen, wenn Maschinen Aufgaben schneller und oft besser erledigen können als Menschen? Welche Bedeutung haben dann noch Noten oder Zertifikate? Und was bedeutet das für Berufsbilder, wenn Tätigkeiten entwertet oder grundlegend verändert werden?  Diese Bedenken teile ich uneingeschränkt – es sind genau die Fragen, die ich mir auch gestellt habe. Umso mehr bin ich überzeugt, dass sie nicht nur in Fachdebatten oder Blogparaden geführt werden sollten. Unsere Aufgabe als Lehrkräfte ist es, diese Fragen in die Klassenzimmer zu tragen. Lernende müssen die Chance haben, sich selbst damit auseinanderzusetzen, was in einer Welt mit KI Leistung, Kreativität und Eigenständigkeit bedeuten kann. Nur so wird aus der abstrakten Debatte eine konkrete Bildungsaufgabe, die junge Menschen befähigt, ihre Rolle im KI-Zeitalter bewusst zu gestalten. Der Mensch als soziales Wesen Meine Antwort darauf ist: Gerade jetzt müssen wir uns an das erinnern, was uns Menschen ausmacht. Wir sind nicht nur Produzenten von Texten, Bildern oder Codes. Wir sind soziale Wesen. Wir können nachsichtig sein, fürsorglich handeln, Sinn stiften. Wir lachen, wir irren uns, wir erzählen Geschichten.   Eine KI kann zwar die Mona Lisa kopieren – aber sie hat keinen Grund, es zu tun. Leonardo da Vinci malte sie natürlich als Auftrag und um Geld zu verdienen, aber er schuf dieses weltbekannte Kunstwerk auch, weil Kultur, Ausdruck und das Streben nach Glück Teil seines Menschseins waren. Zukunftskompetenzen statt Entwertung Wenn Maschinen immer schneller werden, bedeutet das nicht, dass wir Menschen wertlos werden. Es bedeutet vielmehr, dass die weichen Kompetenzen – Empathie, Kreativität, kritisches Denken, Zusammenarbeit – an Bedeutung gewinnen. Genau diese Future Skills brauchen wir in Bildung und Arbeitswelt. Vielleicht liegt in der Verunsicherung, die Joscha beschreibt, sogar eine Chance: dass wir die Wertschätzung für soziale Berufe, für Care-Arbeit, für Kultur und Beziehung neu entdecken. Noch ist das Hoffnung – aber eine, die wir aktiv stärken können. Future Skills sind Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen, die in der digitalen und sich wandelnden Welt des Arbeitsmarktes zunehmend wichtig werden und für beruflichen Erfolg wie auch für gesellschaftliche Teilhabe unerlässlich sind. Sie umfassen technologische und digitale Kompetenzen, transformative Fähigkeiten wie Innovationskraft und Problemlösungsorientierung sowie klassische Kompetenzen wie Eigeninitiative, Resilienz und Verantwortungsbewusstsein. Ziel ist es, Menschen auf die Anforderungen von morgen vorzubereiten und den Wandel durch gezielte Bildung und Weiterbildung aktiv zu gestalten. Was das Menschsein im Kern ausmacht Gerade als soziale Wesen sollten wir diese Skills nicht als Gegengewicht zur KI verstehen, sondern als Kompetenzen, die im Zusammenspiel mit KI besonders wichtig werden und darüber hinaus, die KI es ist, die keinen an Wert verliert. Wo Maschinen Daten verarbeiten, braucht es Menschen, die Ergebnisse deuten, in Teams Entscheidungen treffen, unterschiedliche Perspektiven einbeziehen und dabei gesellschaftliche Werte hochhalten. Die Bildungslandschaft muss daher Räume eröffnen, in denen Lernende diese Fähigkeiten praktisch einüben können: durch Kooperation, durch Projektarbeit, durch reflektierten Einsatz von KI-Tools. Nur so wird aus digitaler Transformation ein Fortschritt, der das Menschliche nicht verdrängt, sondern stärkt. Dabei geht es nicht nur um Schlagworte in Lehrplänen oder Kompetenzrastern. Es geht um das, was uns als Menschen im Kern verbindet: die Fähigkeit, miteinander zu fühlen, Verantwortung füreinander zu übernehmen, Konflikte auszutragen, Vertrauen aufzubauen, Sinn zu suchen und Geschichten zu teilen. Diese Eigenschaften haben Homo sapiens schon in der kognitiven Revolution ausgezeichnet – und sie sind es, die auch in einer Welt mit KI unverzichtbar bleiben. Future Skills sind also keine abstrakten Zukunftsfähigkeiten, sondern zutiefst menschliche Eigenschaften: die Kunst, in Gemeinschaft zu handeln, Neues zu wagen, Fehler auszuhalten und immer wieder Sinn zu schaffen. Wenn wir diese Fähigkeiten in Schule und Gesellschaft bewusst stärken, wird deutlich: Die eigentliche Zukunftskompetenz ist das Menschsein selbst. Ein Plädoyer fürs Menschsein Wir dürfen die Debatte um Künstliche Intelligenz nicht auf Technik, Effizienz und Produktivität reduzieren. Die entscheidende Frage lautet: Was macht uns als Menschen aus – und wie wollen wir diese Eigenschaften im Zeitalter der KI bewusst pflegen? Demnach ist das Menschsein von elementarer Bedeutung und mein Kernimpuls für die Blogparade #kAIneEntwertung, welchen man folgend festhalten kann. Im Mittelpunkt stehen soziale, kulturelle und zutiefst menschliche Fähigkeiten. Empathie, Fürsorge, Kreativität, Verantwortung, Sinnsuche und das Teilen von Geschichten bilden das Fundament unseres Zusammenlebens. Sie waren es, die Homo sapiens in der kognitiven Revolution stark gemacht haben – und sie bleiben auch in einer digitalen Zukunft unersetzlich. Gerade im Bildungsbereich gilt es, diese Fragen aufzugreifen: Was bedeutet Leistung, wenn Maschinen vieles übernehmen können? Welche Rolle spielt Eigenständigkeit, wenn Ergebnisse auf Knopfdruck verfügbar sind? Und wie kann ein Verständnis von Bildung entstehen, das nicht im Reproduzieren von Wissen endet, sondern junge Menschen befähigt, Zukunft aktiv zu gestalten? Bildung

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