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Wenn wir heute Jugendliche beim Sprung in die Ausbildung begleiten, merken wir schnell: Das traditionelle Schlagwort „VUCA“ – volatil, unsicher, komplex, ambivalent – beschreibt nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit. Mehrere Krisen, rasante Technologiesprünge und gesellschaftliche Umbrüche greifen ineinander und formen eine Polykrise, in der Jugendliche ihre nächsten Schritte kaum kalkulieren können. Die Shell‑Jugendstudie 2024 und die SINUS‑Jugendstudie 2024 zeichnen dieses Spannungsfeld aus Erwartungen, Unsicherheit und Selbstverantwortung detailliert nach.
Die pädagogische Antwort auf einer immer komplexer werdenden Welt kann nicht in der Vermittlung eindimensionaler „richtiger“ Lösungen liegen. Zukunftsorientierte Rahmenwerke – etwa der OECD Learning Compass 2030 oder das Future‑Skills‑Framework des Stifterverbands – betonen stattdessen transformative Kompetenzen: systemisches Denken, reflexives Entscheiden, verantwortungsvolles Handeln unter Unsicherheit.
Besonders im Übergangssystem sind Lehrkräfte gefordert, solche Kompetenzen bewusst zu modellieren und Lernräume zu schaffen, in denen Schülerinnen und Schüler Folgen eigener Entscheidungen transparent erleben können. Die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der KMK und § 2 des Hamburgischen Schulgesetzes benennen diese Orientierung ausdrücklich als Bildungsauftrag – erst recht für Klassen, in denen ein fehlender Schulabschluss, Sprachbarrieren oder soziale Belastungen die Komplexität weiter erhöhen.
Für die Praxis bedeutet das: Lernumgebungen dürfen Komplexität nicht generell wegfiltern, sondern müssen sie für Lernende greifbar und risikofrei erlebbar machen. Interaktive Szenarien, in denen Ursache‑Wirkungs‑Netze transparent werden, eröffnen einen sicheren Proberaum, um Entscheidungen zu treffen, deren Konsequenzen man sonst erst viel später spüren würde. Genau hier hat mich beim ZUM-Frühjahrsworkshop im März 2025 in Würzburg der neue H5P‑Inhaltstyp »Choice Explorer« von Oliver Tacke nach Nachdenken angeregt.
Im weiteren Verlauf dieses Beitrags schauen wir uns daher in aller Ruhe an, welche Chancen der »Choice Explorer« gerade in Ausbildungsvorbereitungsklassen bietet, wie Lehrkräfte ihn ohne technisches Vorwissen zum Laufen bringen und wie der abschließend vorbereitete Mega‑Prompt – wahlweise als Chatbot – die kreative Themen‑ und Parameterauswahl spürbar erleichtert.
der Choice Explorer im Überblick
Der Choice Explorer ist ein H5P‑Inhaltstyp, der Lernenden über intuitive Schieberegler unmittelbar vor Augen führt, wie eine einzige Entscheidung in mehreren Dimensionen gleichzeitig wirkt – genau die Mehrperspektivität, die in der Einleitung als Kennzeichen unserer „Polykrise“ beschrieben wurde.
Statt in Kategorien von „richtig oder falsch“ zu denken, erleben die Jugendlichen, dass Handlungen oft gemischte, teilweise widersprüchliche Folgen haben. Dadurch eröffnet das Tool einen geschützten Proberaum, in dem Lernende systemisches Denken, Priorisieren und verantwortungsvolles Abwägen trainieren können.
Lehrkräfte bleiben dabei Regisseurinnen und Regisseure: Sie formulieren zunächst eine prägnante Aufgabenstellung, die die Lernenden mitten in ihre Lebenswelt holt, wählen lebensweltnahe Parameter, moderieren die Reflexion und verankern das Szenario im Kompetenzrahmen – von Future‑Skills wie Problemlösen und digitaler Souveränität bis hin zu den Lehrplänen geforderten Orientierungs‑ und Urteilskompetenzen. Eine klare, alltagsnahe Aufgabenbeschreibung entscheidet letztlich darüber, ob die Lernenden die Komplexität erkennen und gleichzeitig den roten Faden behalten.
Beispiel "Gesunder Schlaf vs. Bildschirm & Co – So beeinflusst dein Alltag deine Motivation"
Im Rahmen unserer Teilnahme am Deutschen Lehrkräfteforum befassen wir uns aktuell gezielt mit Schulmüdigkeit in Ausbildungsvorbereitungsklassen. Um die komplexen Zusammenhänge zwischen Schlafgewohnheiten, Freizeitverhalten und Leistungsfähigkeit greifbar zu machen, haben wir uns entschieden, den Choice Explorer als interaktives Experiment einzusetzen.
Lernende verteilen insgesamt 16 Stunden ihrer Nachmittags‑ und Abendzeit auf vier Aktivitäten – Schlaf, Bildschirmzeit, Sport und Treffen mit Freund:innen. Jede Stunde wirkt sich dabei unterschiedlich auf die drei Zielgrößen Motivation, Leistungsfähigkeit und Stress aus.
Nachfolgend soll anhand dieses Beispiels die Erstellung des Inhaltstypen in dessen Editor erklärt werden.
1. Titel & optionales Vorschaumedium
Was ist zu tun? Nachdem man einen prägnanten Titel eingetragen hat, lässt sich direkt darunter ein Bild, eine Audio‑Datei oder ein Video einbinden. Dieses Vorschaumedium rahmt das Szenario ein, weckt Neugier und liefert – je nach Wahl – erste inhaltliche Impulse, zum Beispiel ein Foto einer übervollen To‑do‑Liste, ein kurzer Podcast‑O‑Ton zur Schlafhygiene oder ein motivierender Clip. Gerade in Ausbildungsvorbereitungsklassen aktiviert ein passendes Medium Vorwissen, bietet Gesprächsanlässe und wertet das Setting auch optisch oder auditiv auf.
2. Aufgabenbeschreibung
Was ist zu tun? Eine gut strukturierte, prägnante Aufgabenstellung öffnet den Lernenden die Tür zum Choice Explorer. Kurze, alltagsnahe Formulierungen und der Verzicht auf Fachjargon verhindern sprachliche Überforderung. Lehrkräfte können das Tool entweder gleich zu Beginn nutzen, um einen Aha‑Effekt zu erzeugen, oder bewusst erst am Ende einer fachlichen Erarbeitung einbinden, um die zuvor diskutierte Komplexität noch einmal visuell zu verdichten – dann reicht oft eine sehr knappe Aufgabenformulierung, weil die Reflexionsziele bereits gemeinsam geklärt wurden.
3. Entscheidungsparameter
Was ist zu tun? Entscheidungsparameter sind die Hebel, an denen Lernende bewusst drehen – etwa Schlafdauer, Handyzeit oder Budget. Für jeden Parameter braucht es
eine klare Beschriftung,
eine durchgängige, gut skalierbare Einheit (z. B. alle Zeitwerte in Stunden oder alle Beträge in Euro) und
einen sinnvollen Minimal‑ und Maximalwert.
Jede 1 Einheit eines Entscheidungsparameters wirkt später in der Gewichtungsmatrix auf alle Zielparameter. Werden verschiedene Maßstäbe gemischt (etwa Stunden bei Schlaf und Minuten bei Bildschirmzeit), lassen sich Effekte kaum noch nachvollziehen. Besser ist, alle Zeiteinheiten zu harmonisieren oder, falls nötig, Umrechnungen vorzunehmen. Außerdem gilt: maximal drei bis fünf Entscheidungsparameter reichen völlig – zu viele Regler überfordern nicht nur den Editor, sondern auch die Lernenden.
4. Zielparameter
Was ist zu tun? Zielparameter machen die Auswirkungen greifbar – etwa Motivation, Energie, Stress oder Finanzen. Für jeden Zielparameter braucht es
eine eindeutige Beschriftung,
eine Einheit, die zum Inhalt passt (Punkte, Euro, Prozent, Stunden …),
einen Minimal‑ und einen Maximalwert, damit das Tool weiß, wann ein Balken „leer“ oder „voll“ ist.
Im Beispiel kommen fiktive Punkte zum Einsatz, doch der Choice Explorer erlaubt wesentlich mehr: Lehrkräfte können reale Größen wählen, zum Beispiel CO₂‑Kilogramm in einem Nachhaltigkeitsszenario oder Eurobeträge in einem Finanzplanspiel.
Unterschiedliche Einheiten pro Zielparameter sind erlaubt, weil das Tool jeden Balken separat berechnet – Voraussetzung ist allerdings, dass die Effekte in der Gewichtungsmatrix dieselben Einheiten berücksichtigen. Wer Energie in Kilojoule abbildet, muss also die Wirkungen der Entscheidungsparameter ebenfalls in Kilojoule‑Schritten hinterlegen.
Nicht zuletzt gilt auch hier die 3‑bis‑5‑Regel: Eine überschaubare Anzahl klar benannter Zielparameter fokussiert die Lernenden und vermeidet kognitive Überlastung.
5. Gewichtungen (Effektmatrix)
Was ist zu tun? Die Gewichtungsmatrix ist das Herzstück des Choice Explorers. Für jede 1 Einheit eines Entscheidungsparameters – also zum Beispiel eine Stunde Schlaf oder einen Euro – muss eingetragen werden, wie stark sich diese Einheit auf jeden Zielparameter auswirkt. Positive Werte erhöhen, negative Werte verringern den Balkenstand.
Praktische Vorgehensweise:
Skizzieren: Zunächst auf Papier oder in einer Tabellenkalkulation grob notieren, welche Entscheidungs‑Parameter es gibt und welche Zielgrößen sie beeinflussen. Plus‑ und Minus‑Vorzeichen reichen als erster Anhaltspunkt.
Testrechnen: Mit realistischen Beispielwerten durchspielen, ob die Ergebnisse plausibel wirken. Prüfen, ob extreme Eingaben (etwa 0 Stunden Schlaf oder das komplette Budget fürs Gaming) nachvollziehbare Endwerte erzeugen.
Skalieren: Jetzt konkrete Zahlen festlegen. Daumenregel: Die Summe aller positiven Effekte eines Parameters sollte ungefähr im selben Größenbereich liegen wie die Summe der Gegenwirkungen konkurrierender Parameter, damit das Modell ausgeglichen bleibt.
Normalisieren: Wenn sehr unterschiedliche Einheiten im Spiel sind (z. B. Euro vs. Stunden), Werte auf ähnliche Größenordnungen bringen oder Umrechnungsfaktoren nutzen, um Sprünge zu vermeiden.
Eintragen: Die finalen Werte Zeile für Zeile in die Effektmatrix des Choice Explorers übernehmen.
Gegenchecken: Szenario speichern, erneut öffnen und sämtliche Regler einmal probeweise verstellen. Fühlt sich das Zusammenspiel stimmig an, kann das Szenario veröffentlicht werden – sonst zurück zu Schritt 2.
⚠️ Editor‑Hinweis: Wir konnten den Choice Explorer noch nicht in jeder H5P‑Datenbank direkt anlegen – in unserem Moodle war eine Ausgestaltung bzw. Bearbeitung dieses Inhaltstypen noch fehlerhaft. In der WordPress-Bibliothek unseres Blogs war eine Bearbeitung und Erstellung – wie dieser Beitrag es ja bereits vermuten lässt – möglich.
Ein kleiner Anzeigefehler ist ebenfalls bekannt: Die Zeilen- und Spaltenüberschriften der Gewichtungsmatrix passen sich erst an, wenn man das Szenario einmal speichert und erneut öffnet. Nicht irritieren lassen – danach läuft alles rund.
6. Verhaltenseinstellungen
Maximale Anzahl Entscheidungs‑Items – steuert, wie viele Einheiten insgesamt verteilt werden dürfen. Wer – wie im Beispiel – nur 16 Stunden Freizeit‑ und Schlafzeit anbietet (die restlichen acht Stunden gehören zum Schultag), setzt die Obergrenze entsprechend. Eine Begrenzung auf etwa drei bis fünf Regler hilft zudem, dass Lernende den Überblick behalten.
Live‑Rückmeldungen – färben die Balken in Echtzeit ein: Grün, sobald ein Zielwert erreicht oder übertroffen wird und Rot, wenn er noch im negativen bzw. ungünstigen Bereich liegt. Das sofortige Umschalten beim Schieben macht Ursache‑Wirkung greifbar, motiviert zum Feintuning und hilft, Erfolgserlebnisse oder Warnsignale auf einen Blick zu erkennen.
Mega‑Prompt & Chatbot als Unterstützungsangebot bei der didaktischen Herangehensweise
Wer sich an die Konzeption eines Choice‑Explorer‑Szenarios setzt, merkt schnell, dass zwar alle technischen Felder im Editor rasch ausgefüllt sind, die wirklich zeitraubende Arbeit aber darin besteht, ein stimmiges didaktisches Gerüst zu bauen: eine ansprechende Aufgabenformulierung, passende Entscheidungs‑ und Zielparameter, realistische Wertebereiche.
Genau hier springt der von bildungssprit entwickelte Mega‑Prompt ein – ein schlauer Fragenkatalog, der Lehrkräften nicht nur bei der Ideenfindung, sondern auch bei der konkreten Anlage des Inhaltstyps Schritt für Schritt unter die Arme greift. Das Script führt durch Themenwahl, Aufgabenformulierung, Parameter‑Definition und Gewichtungen und verhindert so Schreibblockaden. Es ist speziell auf Fragen zugeschnitten, die Jugendliche kurz vor ihrem Eintritt ins Erwachsenenleben bewegen, von Zeit‑ und Geldmanagement bis hin zu Gesundheit, Berufswahl oder digitaler Selbstorganisation.
Nach dem Einfügen des Textblocks in ein LLM startet ein dialogischer Prozess. Die KI fragt Schritt für Schritt nach Thema, Lernziel, Parameter‑Einheiten und Zielwerten, passt jede Folgefrage an die vorherige Antwort an und achtet darauf, dass nichts Wesentliches vergessen wird. Am Ende entsteht in wenigen Minuten ein kompletter Leitfaden mit Titel, Aufgabenstellung, Parameterliste, Zielgrößen und einer ausgefüllten Gewichtungsmatrix, der sich unmittelbar in den Choice Explorer übertragen lässt.
↠ Kopiere den Prompt in den Zwischenspeicher ↞
🧭 Mega-Prompt: Adaptive Szenarioerstellung für H5P „Choice Explorer“ 🔖 **Wichtige Anweisung an dich (KI):** Du unterstützt Lehrkräfte, die mit dem neuen H5P-Inhaltstyp **„Choice Explorer“** arbeiten möchten. Zielgruppe sind Lernende in Ausbildungsvorbereitungsklassen (16–18 Jahre, Berufsvorbereitungsjahr, niedrige schulische Abschlüsse). Da dieser Inhaltstyp möglicherweise neu für dich ist, erhältst du zuerst eine ausführliche Erklärung dazu. --- 🛠️ **Ausführliche Erklärung zum H5P-Inhaltstyp „Choice Explorer“** Mit dem „Choice Explorer“ erstellst du realitätsnahe, interaktive Szenarien, in denen Lernende eigene Entscheidungen treffen und deren Konsequenzen direkt beobachten können. Es geht nicht um „richtig“ oder „falsch“, sondern um Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge. Im H5P-Editor definierst du folgende Elemente: ### 1️⃣ **Titel und Aufgabenbeschreibung** - Eine klar formulierte, leicht verständliche Aufgabenstellung. ### 2️⃣ **Entscheidungsparameter (Handlungen der Lernenden)** - Faktoren, die Lernende beeinflussen können (z.B. Schlafdauer, Handynutzung, Tagesbudget). - Festzulegen sind jeweils: - Einheit (z.B. Stunden, Minuten, Euro) - Minimal- und Maximalwerte (z.B. Schlafzeit: 4–10 Stunden) ⚠️ **Wichtig zur Einheitenwahl:** - Jede Einheit wird in der Effektmatrix einzeln bewertet (z.B. pro Minute oder pro Stunde). ### 3️⃣ **Zielparameter (sichtbare Auswirkungen)** - Zeigen, welche Folgen Entscheidungen haben (z.B. Energielevel, Motivation, Stresslevel). - Jeder Zielparameter erhält klar definierte Minimal- und Maximalwerte (z.B. Energielevel: 0–10 Punkte). ### 4️⃣ **Effekte (Wirkungstabelle/Matrix)** - Definiert numerisch, wie stark **1 Einheit jedes Entscheidungsparameters** jeden Zielparameter beeinflusst. - Beispiel: | Entscheidungsparameter | Energielevel | Motivation | Zeitdruck | |------------------------|--------------|------------|-----------| | Schlafzeit (1 Stunde) | +3 Punkte | +2 Punkte | –1 Punkt | | Handyzeit (1 Minute) | –0,1 Punkte | –0,1 Punkte| +0,05 Punkte| ### 5️⃣ **Optionale Rückmeldungen** - Automatische Hinweise, wenn Zielwerte über-/unterschritten werden. ⚙️ **Empfohlene Einstellung (Verhaltenseinstellungen im Editor):** - Begrenze die Anzahl der Entscheidungsparameter (z.B. auf 3 bis 5), um Lernende nicht zu überfordern. --- 🧩 **Adaptiver Dialog zur Szenarioerstellung** Beginne nun einen adaptiven Dialog mit mir, um Schritt für Schritt ein konkretes Szenario zu entwickeln. Dabei gelten folgende Regeln: - Stelle immer nur eine Frage gleichzeitig, warte auf meine Antwort. - Passe deine Vorschläge adaptiv auf Basis meiner bisherigen Antworten an. - Schlage mir nummerierte Antwortmöglichkeiten vor, aber ermögliche mir ausdrücklich auch **freie Antworten**, falls ich eigene Ideen oder andere Richtungen verfolgen möchte. - Akzeptiere und unterstütze flexibel auch alle eigenen Vorschläge von mir. - Merke dir alle Antworten, um am Ende automatisch: - einen passenden Titel, - eine verständliche Aufgabenstellung, - und eine exakte Eintragungshilfe für den H5P-Editor zu generieren. - Thematische Ausrichtung stets lebensweltbezogen (Ausbildungsvorbereitung). Themenfelder (zur Orientierung): - Alltag & Selbstorganisation - Berufsorientierung & Zukunft - Finanzen & Konsum - Gesundheit & Wohlbefinden - Digitale Medien & Zeitmanagement - Einfache Mathematik im Alltag (wenn passend) --- 🚀 **Starte jetzt den adaptiven Dialog mit folgender Frage:** 🔁 **Frage 1:** Wie möchtest du starten? Du kannst eine Zahl antworten oder eine eigene Antwort geben. 1. Ich habe bereits eine konkrete Idee und möchte direkt technisch umsetzen. 2. Ich möchte Schritt für Schritt gemeinsam ein passendes Szenario entwickeln. 3. Etwas anderes (bitte beschreiben). *(Deine Antwort kann eine Zahl oder ein freier Text sein – ich gehe adaptiv auf deine Wünsche ein.)*
Fobizz-Chatbot
Wer die Erarbeitung lieber über einen Chatbot ausführen möchte, hat ebenfalls die Möglichkeit einen Chat mit einem von uns bei Fobizz erstellten Chatbot zu führen.
Fazit
Die heutige Ausbildungs‑ und Lebenswelt verlangt von Jugendlichen, Entscheidungen unter Bedingungen zu treffen, die von Unsicherheit, Vernetzung und Gegensätzen geprägt sind. Schule – und besonders die Ausbildungsvorbereitung – hat den Auftrag, diese Komplexität sichtbar und beherrschbar zu machen, ohne Lernende zu überfordern. Genau hier schließt der H5P‑Inhaltstyp Choice Explorer eine Lücke: Er übersetzt mehrdimensionale Ursache‑Wirkungs‑Geflechte in eine visuelle, sofort nachvollziehbare Ausdrucksform und eröffnet sichere Experimentierräume für Future‑Skills wie Systemdenken, Selbstreflexion und verantwortungsvolles Entscheiden.
Mit einer klaren Aufgabenstellung, überschaubaren Entscheidungs‑ und Zielparametern, konsistenten Einheiten sowie einer gut durchdachten Gewichtungsmatrix lassen sich praxisnahe Szenarien in wenigen Minuten erstellen. Die integrierten Live‑Rückmeldungen und Verhaltenseinstellungen sorgen dafür, dass Lernende Erfolge sofort sehen und Grenzen intuitiv begreifen können – egal ob es um Schlafrhythmus, Mediennutzung oder Budgetplanung geht.
Damit kreative Ideen und eine saubere technische Umsetzung nicht am leeren Blatt scheitern, bietet der von bildungssprit entwickelte Mega‑Prompt – und sein gleichnamiger Chatbot bei Fobizz – eine verlässliche Starthilfe. Er führt Lehrkräfte Schritt für Schritt von der Themenfindung über die Formulierung der Aufgabenbeschreibung bis zur Abnahme der Parameter und kann situativ angepasst werden. So bleibt mehr Zeit für pädagogische Feinarbeit und Reflexionsphasen mit der Lerngruppe.
Wer das Zusammenspiel aus komplexen Inhalten, intuitiver Technik und didaktischer Klarheit selbst erleben möchte, findet im Choice Explorer ein Werkzeug, das sich unkompliziert in bestehende Lernsettings integrieren lässt – sei es direkt im H5P‑Hub oder, bis zur Moodle‑Integration, über einen extern eingebetteten H5P‑Player. Probieren lohnt sich: Schon ein erstes, bewusst klein gehaltenes Szenario kann große Aha‑Momente auslösen – und den Weg ebnen für einen Unterricht, der Orientierung stiftet, statt Komplexität zu verharmlosen.
Disskusionsanstoß
Wo erlebt ihr in eurem Unterricht, dass Lernende an komplexen Entscheidungssituationen scheitern – und wie könnte der Choice Explorer hier konkret helfen?
Wie hilfreich war die Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung zum Choice Explorer‑Editor für euch?
Habt ihr den Mega‑Prompt oder den Fobizz‑Chatbot ausprobiert? Falls ja, teilt uns gerne mit, ob alles geklappt hat und welche Erfahrungen habt beim Aufsetzen eures ersten Szenarios gemacht habt?




