Martin Karacsony

Stilisierter Baum des Lebens auf nächtlichem Hintergrund. Der Baum hat eine runde, bunte Krone mit vielen leuchtenden Kugeln, die verschiedene Symbole enthalten. Von den Ästen hängen Lichtfäden herab. Am Fuß des Baumes stehen kleine menschliche Silhouetten. Das Bild strahlt Magie und Verbundenheit aus.

Universelle Dateiformate als konsequenter Schritt bei der digitalen Barrierefreiheit

Lesezeit: ca. 3 Minuten – Wörter: 661 Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass digitale Inhalte und Technologien von allen Menschen gleichermaßen genutzt werden können, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten oder den technischen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen (siehe Abteilung DG des Bundesministeriums des Innern und für Heimat). Dies umfasst nicht nur Menschen mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen, sondern betrifft auch Personen aus sozioökonomisch schwächeren Haushalten. Eine wirklich barrierefreie digitale Umgebung muss also sicherstellen, dass niemand aufgrund von technischen oder finanziellen Hürden vom Zugang zu Informationen und Lerninhalten ausgeschlossen wird. In der Bildung zeigt sich diese Herausforderung besonders deutlich. Viele Lernende verfügen nicht über die finanziellen Mittel, um teure Geräte wie Apple-Produkte oder kostenpflichtige Software wie Microsoft Office zu nutzen. Diese Ungleichheit erschwert es ihnen, an digitalen Bildungsangeboten teilzunehmen und auf die gleichen Materialien wie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zuzugreifen. Und auch wenn Schule durch das Bereitstellung von Hard- und Software hier einen Ausgleich schaffen kann, stehen Geräte und Programme mit Verlassen der Schule den jungen Menschen nicht mehr zur Verfügung. Um dieser digitalen Kluft entgegenzuwirken, bieten universelle Dateiformate und Open-Source-Programme, die diese unterstützen, eine vielversprechende Lösung. Offene Formate wie ODT, ODP oder PDF können auf nahezu allen Geräten verwendet werden, unabhängig vom Betriebssystem. Gleichzeitig ermöglichen kostenlose Open-Source-Programme wie LibreOffice oder OnlyOffice den Lernenden, diese Formate zu erstellen und zu bearbeiten, ohne auf teure Lizenzen angewiesen zu sein. Dadurch schaffen wir eine Lernumgebung, die für alle zugänglich ist und eine gerechtere Teilhabe an Bildung ermöglicht. Universelle Dateiformate Diese Formate sind kompatibel mit einer Vielzahl von Programmen, die auf unterschiedlichen Endgeräten laufen, wie Windows-PCs, iPads und Android-Smartphones: ODT (OpenDocument Text): Für Textdokumente wie Arbeitsblätter und Aufsätze. ODS (OpenDocument Spreadsheet): Für Tabellenkalkulationen, beispielsweise für Notenlisten oder statistische Auswertungen. ODP (OpenDocument Presentation): Für Präsentationen und Vorträge. PDF: Für Dokumente, die nicht verändert werden sollen, wie Informationsbroschüren oder offizielle Mitteilungen. TXT: Für einfache Textdateien ohne Formatierung. Pädagogische Argumente Die Verwendung offener Dateiformate fördert die Chancengleichheit im Bildungszugang. Alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund, können die gleichen Materialien nutzen und bearbeiten, ohne dass zusätzliche Kosten für Software anfallen. Dies unterstützt das Prinzip der Inklusion und ermöglicht eine gerechte Bildung. Medienpädagogische Argumente Durch die Nutzung offener Formate werden Schülerinnen und Schüler dazu ermutigt, sich mit verschiedenen Softwarelösungen auseinanderzusetzen und ihre Medienkompetenz zu stärken. Sie lernen, wie man Dokumente in verschiedenen Formaten erstellt, bearbeitet und teilt, was eine wichtige Fähigkeit in unserer zunehmend vernetzten Welt darstellt. Technische Argumente Offene Dateiformate sind plattformunabhängig und ermöglichen eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Betriebssystemen und Geräten. Sie sind zukunftssicher, da sie auf offenen Standards basieren und nicht von den Geschäftsentscheidungen einzelner Softwareanbieter abhängen. Zudem bieten sie eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, was sie ideal für den Bildungsbereich macht, wo die Anforderungen ständig wechseln können. Fazit Wenn Barrierefreiheit konsequent gedacht werden soll, dann gehören auch offene Dateiformate dazu! Eine digitale Umgebung kann nur dann als barrierefrei gelten, wenn alle Lernenden – unabhängig von ihren technischen und finanziellen Möglichkeiten – gleichermaßen auf Materialien zugreifen und diese nutzen können. Offene Dateiformate gewährleisten diese Zugänglichkeit, da sie plattformunabhängig sind und keine teuren Softwarelizenzen erfordern. Die Entscheidung für offene Dateiformate und Open-Source-Programme ist zudem ein wichtiges Gegengewicht zur wachsenden Marktdominanz großer Techfirmen wie Apple, die zunehmend den Bildungssektor beeinflussen (siehe: Beitrag von correctiv.org vom Feb.22). Durch ihre Geschäftsstrategien und die Verbreitung proprietärer Produkte wird eine Abhängigkeit geschaffen, die Bildungseinrichtungen und Lernende vor finanzielle Herausforderungen stellt und gleichzeitig das Konsumverhalten junger Menschen beeinflusst. Und auch auf politischer Ebene wird die Debatte über Open-Source-Lizenzen lauter, da der Bund massiv unter den hohen Lizenzkosten für Software wie Microsoft Office leidet (siehe: heise online vom Jun24). Offene Formate und Software bieten eine nachhaltige, zukunftssichere Alternative, die sowohl finanzielle Entlastung schafft als auch die digitale Souveränität stärkt. Ein solcher Schritt würde nicht nur zu einer gerechteren Bildung beitragen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Unabhängigkeit von großen Softwareanbietern leisten. Disskusionsanstoß Welche Geräte und Software-Lizenzen wurden bei Euch an der Schule eingeführt? Wurde dabei auch über universelle Dateiformate diskutiert? Wie bewertet Ihr die zunehmende Präsenz großer Techfirmen im Bildungsbereich? Seht ihr darin eher Chancen oder Risiken für die Chancengleichheit Eurer Schülerinnen und Schüler? Wie steht Ihr persönlich zu dem Thema „universelle Dateiformate“?

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Blickwinkel, Mindset,
Frau steht in einem Klassenzimmer und blickt auf einen butnenStrudel an Kreisen und Symbolen

KI-Paradoxien by Joscha Falck – eine bildhafte Ergänzung by bildungssprit

Lesezeit: ca. 3 Minuten – Wörter: 746 Anfang des Monats hat Joscha Falck einen interessanten Beitrag auf seinem Blog (und dem Blog von fiete.ai) veröffentlicht. Hier befasst er sich mit Widersprüchen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz in der Schule. Er beschreibt paradoxe Effekte, welche oft zwischen  den Erwartungen von Lehrkräften und einer KI als Werkzeug entstehen. Ausgehend von Falks Blogartikel zur Nutzung von Sprachbildern, um abstrakte Konzepte inspirierender darzustellen und der Rücksprache mit Joscha selbst, möchte ich nachfolgend mit Hilfe von Sprachbildern die von Joscha aufgezeigten neun schulbezogenen KI-Paradoxien aus einer bildhaften Betrachtungsweise ergänzen. KI-Paradoxien in Bildhafter Sprache gedacht 1. Entlastungsparadoxon: Die KI wird für Lehrkräfte oft als Werkzeug der Entlastung gepriesen, doch der steile Weg zur Implementierung gleicht einem Berg, der erst erklommen werden muss. Sobald die Spitze erreicht ist, zeigt sich die flache Ebene, die die eigentliche Entlastung darstellt – aber erst nach der anfänglichen Mühsal. 2. Kompetenzparadoxon: Die KI ist wie eine verschlossene Tür, die ihren Schlüssel erst nach dem Öffnen preisgibt. Lehrkräfte benötigen bereits Kompetenzen, um die KI zu nutzen, obwohl sie genau diese erst durch die Nutzung der KI erlangen könnten – ein paradoxes Rätsel, bei dem der Zugang erst mit der Beherrschung einhergeht. 3. Kooperationsparadoxon: Wenn Lehrkräfte und KI zusammenarbeiten, rudern sie nicht immer in dieselbe Richtung. Wie in einem Boot, in dem jeder Ruderer eine andere Richtung einschlägt, so führt mangelnde Abstimmung zu einem paradoxen Widerspruch: Fortschritt wird blockiert, obwohl alle am selben Ziel arbeiten. 4. Transparenzparadoxon: Die Entscheidungen und Prozesse der KI scheinen wie ein Spiegel, der nur einen Teil des Bildes reflektiert. Lehrkräfte können nicht immer erkennen, wie die KI zu ihren Ergebnissen gelangt, und bleiben im Dunkeln über die verborgenen Mechanismen, die die Entscheidungen beeinflussen. 5. Motivationsparadoxon: Die Nutzung der KI in der Bildung gleicht einer endlosen Treppe. Lehrkräfte steigen immer weiter hinauf, in der Hoffnung, das Ziel der Effizienz und Verbesserung zu erreichen, doch das Ende bleibt unerreichbar und der Aufstieg mühsam. Trotz Fortschritt scheint das Ziel in weiter Ferne. 6. Personalisierungsparadoxon: Die KI verspricht, Lehrkräfte durch personalisierte Lernangebote zu unterstützen, doch diese passen sich erst an, wenn sie über Zeit genutzt werden. Wie ein Anzug, der sich erst beim Tragen an die Körperform anpasst, entfaltet die KI ihre volle Wirkung erst nach intensiver Nutzung und Anpassung. 7. Autonomieparadoxon: Der Roboterarm der KI scheint autonom zu handeln, doch er steht still, bis Lehrkräfte ihm die Richtung weisen. Dieses Paradoxon zeigt, dass die scheinbare Unabhängigkeit der KI trügerisch ist – sie braucht menschliche Führung, um sinnvoll agieren zu können. 8. Verantwortungsparadoxon: Wie ein Flugzeug, das ohne Piloten fliegt, aber von seinen Passagieren gesteuert werden muss, übernimmt die KI viele Entscheidungen, doch die Verantwortung bleibt bei den Lehrkräften. Dieses Paradoxon verdeutlicht die Unsicherheit darüber, wer letztlich die Kontrolle trägt. 9. Zukunftsparadoxon: Die KI bietet Lehrkräften einen Blick in die Zukunft, doch dieser Blick ist fragmentiert, wie eine Glaskugel, die nur Bruchstücke zeigt. Die KI kann keine vollständigen Vorhersagen treffen, sondern nur einzelne Fragmente der möglichen Entwicklungen offenbaren, was zu Unsicherheit führt. Fazit Joscha bezeichnet seine vorgestellten Widersprüche am Ende seines Beitrags als ein Call to Action. Er spricht sich dafür aus, dass auf allen Ebenen des Bildungssystems Bewegung entstehen muss, um Antworten auf die KI-bezogenen Entwicklungen zu finden.  Auch wir von bildungssprit.de sind der Auffassung, dass sowohl KI als auch die hier beschriebenen Paradoxa für Lehrkräfte nicht verschwinden werden, sondern den Bildungsalltag stark beeinflussen werden. Aus diesem Grund sind wir – wie Joscha – der Meinung, sich aktiv mit diesen und anderen auftretenden Phänomenen aktiv als Lehrkraft auseinander zu setzen, um sie bestmöglich verstehen und auch effektiv nutzen zu können.  Disskusionsanstoß Wie steht ihr zu den genannten Widersprüchen im Bereich Lehren und KI? Was sagt Ihr zu unserer Erweiterung, jedes Paradoxon auch als Bildhafte Sprache zu denken? Hat es Euch vielleicht geholfen, die von Joscha Falck verdeutlichten Widersprüche nochmal besser zu verstehen?

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Blickwinkel, Erfahrungsaustausch, KI,
Lehrkraft vor einer digitalen Tafel, er warnt seine Klasse vor den Risiken im Social Media Bereich, indem er auf ein großes blinkendes rotes Dreieck mit einem €-Symbol drin zeigt.

Digitale Goldgräberstimmung im Klassenzimmer entmystifiziert: Überblick für Lehrkräfte zu irreführenden Internet-Geschäftsmodellen

Lesezeit: ca. 10 Minuten – Wörter: 2.320 Zu Beginn des neuen Schuljahres haben wir unser erstes größeres OER-Materialpacket auf unserer Seite veröffentlicht (siehe: OER-Unterrichtseinheit zum Thema “Verlockung und Risiko –Die Wahrheit über schnelles Geld im Netz” – bildungssprit). Da dieses sehr umfangreich ist, wollen wir die kommenden Wochen nutzne, um einzelne Schwerpunkte hieraus genauer vorzustellen – auch weil diese Teilabschnitte ebenfalls alleine in einem Unterricht Einzug halten können. Die Unterrichtseinheit zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler für die Gefahren von Angeboten zu sensibilisieren, die schnelles Geld im Internet versprechen. Schwerpunktmäßig werden Methoden wie Dropshipping, Trading-Gruppen und Online-Kurse behandelt, die oft über Social Media beworben werden. Über die meisten „Geschäftspraktiken“ sind wir selber erst im Zuge unserer Erarbeitung der Unterrichtsmaterialien gestoßen. Mit Veröffentlichung der Materialien auf unseren Social-Media-Kanälen kam es dann aber mehrfach vor, dass Lehrkräfte darauf verwiesen haben, über das Thema dankbar zu sein, weil sie von ihren Lernenden angesprochen wurden, aber keine konkrete Antwort geben konnten. Dieser Blogbeitrag soll diesem Umstand Abhilfe schaffen. Das Versprechen von passivem Einkommen Passives Einkommen bezeichnet Einnahmen, die regelmäßig und ohne aktiven Arbeitseinsatz fließen. Im Gegensatz zum „aktiven Einkommen“, bei dem man für geleistete Arbeit bezahlt wird, soll passives Einkommen kontinuierlich generiert werden, nachdem man initial Zeit, Geld oder Ressourcen investiert hat.   Beispiele für passives Einkommen können sein: Mieteinnahmen aus Immobilien Zinsen aus Geldanlagen Lizenzgebühren für Bücher, Musik oder Patente Einnahmen aus Online-Kursen oder E-Books Dividenden aus Aktieninvestments Warum ist passives Einkommen für Schülerinnen und Schüler nicht realistisch? Initiale Investition Die meisten Formen des passiven Einkommens erfordern eine erhebliche Anfangsinvestition. Sei es Kapital für den Kauf einer Immobilie oder Zeit und Expertise für die Erstellung eines Online-Kurses – Schülerinnen und Schüler verfügen in der Regel weder über das nötige Geld noch über die erforderliche Erfahrung. Fachwissen und Erfahrung Um wertvolle Inhalte zu erstellen, die Menschen kaufen möchten, braucht man fundiertes Wissen und Erfahrung in einem bestimmten Bereich. Schülerinnen und Schüler sind noch dabei, dieses Wissen zu erwerben. Zeitaufwand Der Aufbau einer passiven Einkommensquelle ist zeitintensiv. Neben der Schule und anderen Verpflichtungen fehlt Schülerinnen und Schülern oft die Zeit für solch umfangreiche Projekte. Rechtliche Aspekte Viele Formen des passiven Einkommens haben rechtliche Implikationen (z.B. Steuern, Vertragsrecht), die für Minderjährige kompliziert sein können. Marktverständnis Erfolgreiche passive Einkommensströme erfordern ein Verständnis von Märkten, Zielgruppen und Marketingstrategien – Fähigkeiten, die sich meist erst mit der Zeit entwickeln. Unrealistische Erwartungen Viele Internet-Gurus versprechen schnellen Reichtum durch passives Einkommen. In Wirklichkeit erfordert es harte Arbeit, Ausdauer und oft Jahre, bis signifikante Einnahmen generiert werden. Risiko Jede Form von Investment oder Geschäftsidee birgt Risiken. Schülerinnen und  Schüler sind oft nicht in der Position, diese Risiken einzugehen oder zu bewältigen. Die meisten Formen des passiven Einkommens erfordern eine erhebliche Anfangsinvestition. Sei es Kapital für den Kauf einer Immobilie oder Zeit und Expertise für die Erstellung eines Online-Kurses – Schülerinnen und Schüler verfügen in der Regel weder über das nötige Geld noch über die erforderliche Erfahrung. Um wertvolle Inhalte zu erstellen, die Menschen kaufen möchten, braucht man fundiertes Wissen und Erfahrung in einem bestimmten Bereich. Schülerinnen und Schüler sind noch dabei, dieses Wissen zu erwerben. Der Aufbau einer passiven Einkommensquelle ist zeitintensiv. Neben der Schule und anderen Verpflichtungen fehlt Schülerinnen und Schülern oft die Zeit für solch umfangreiche Projekte. Viele Formen des passiven Einkommens haben rechtliche Implikationen (z.B. Steuern, Vertragsrecht), die für Minderjährige kompliziert sein können. Erfolgreiche passive Einkommensströme erfordern ein Verständnis von Märkten, Zielgruppen und Marketingstrategien – Fähigkeiten, die sich meist erst mit der Zeit entwickeln. Viele Internet-Gurus versprechen schnellen Reichtum durch passives Einkommen. In Wirklichkeit erfordert es harte Arbeit, Ausdauer und oft Jahre, bis signifikante Einnahmen generiert werden. Jede Form von Investment oder Geschäftsidee birgt Risiken. Schülerinnen und  Schüler sind oft nicht in der Position, diese Risiken einzugehen oder zu bewältigen. >> Überblick zu den Geschäftsmodellen << Dropshipping Kurzerklärung: Dropshipping Dropshipping: Beim Dropshipping verkaufen Menschen Produkte, die sie nicht selbst lagern. Stattdessen wird das Produkt direkt vom Lieferanten an den Kunden geschickt. Viele werben damit, dass man schnell reich wird, aber in Wahrheit ist es oft schwer, profitabel zu sein, da die Konkurrenz groß ist und die Margen klein sind. Dropshipping: Beim Dropshipping verkaufen Menschen Produkte, die sie nicht selbst lagern. Stattdessen wird das Produkt direkt vom Lieferanten an den Kunden geschickt. Viele werben damit, dass man schnell reich wird, aber in Wahrheit ist es oft schwer, profitabel zu sein, da die Konkurrenz groß ist und die Margen klein sind. Dropshipping wird oft als einfacher Weg zum Online-Reichtum angepriesen, birgt jedoch erhebliche Risiken für Schülerinnen und Schüler. Ohne ausreichendes Startkapital, rechtliches Wissen und unternehmerische Erfahrung können junge Menschen schnell in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Kosten für Website, Marketing und Tools summieren sich rasch, während Verkäufe oft ausbleiben. Zudem können Minderjährige meist keine rechtsgültigen Verträge abschließen, was zu rechtlichen Problemen führen kann. Der enorme Zeitaufwand für Produktrecherche, Kundenservice und Marketing gefährdet schulische Leistungen. Stress durch Kundenanfragen, finanzielle Sorgen und mögliche Misserfolge belasten die Psyche. Datenschutzrisiken und mangelnde Qualitätskontrolle über die Produkte stellen weitere Herausforderungen dar. Unrealistische Erfolgsversprechen in Online-Kursen führen oft zu Enttäuschung und Selbstzweifeln. Jugendliche laufen zudem Gefahr, auf betrügerische „Ausbildungen“ oder überteuerte Tools hereinzufallen. Ethische Bedenken entstehen, wenn minderjährige Unternehmer unwissentlich minderwertige oder umweltschädliche Produkte verkaufen. Obwohl Dropshipping für erfahrene Unternehmer eine legitime Strategie sein kann, überwiegen für Schülerinnen und Schüler die Risiken deutlich. Stattdessen sollten sie ermutigt werden, sich auf ihre Ausbildung zu konzentrieren und grundlegende Geschäftskenntnisse auf sichere Weise, etwa durch Schulprojekte oder betreute Praktika, zu erwerben KI-Geschäftsmodelle Kurzerklärung: KI-basierte Geschäftsmodelle KI-basierte Geschäftsmodelle: Diese versprechen, mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisierte Gewinne zu generieren. Meistens basiert das auf Tools, die Analysen oder Vorhersagen treffen. Viele dieser Modelle sind jedoch kompliziert und bergen Risiken, da die Technologie oft falsch angewendet oder die Realität der Märkte falsch eingeschätzt wird. KI-basierte Geschäftsmodelle: Diese versprechen, mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisierte Gewinne zu generieren. Meistens basiert das auf Tools, die Analysen oder Vorhersagen treffen. Viele dieser Modelle sind jedoch kompliziert und bergen Risiken, da die Technologie oft falsch angewendet oder die Realität der Märkte falsch eingeschätzt wird. KI-basierte Geschäftsmodelle, wie automatisierte Trading-Algorithmen oder

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Fachwissen, OER, Unterricht
Das Bild zeigt eine futuristische, digital inspirierte Landschaft, in der mehrere schematische Figuren und Symbole in einer vernetzten Umgebung dargestellt sind. Im Zentrum des Bildes befindet sich eine leuchtende Plattform, aus der Lichtstrahlen nach oben schießen und verschiedene Symbole erhellen. Diese Symbole repräsentieren unter anderem ein geöffnetes Buch, eine Glühbirne (als Symbol für eine Idee oder Wissen), eine Zielscheibe, ein Herz (möglicherweise für Kommunikation oder Empathie), eine Trophäe und ein Schloss (für Sicherheit oder Datenschutz). Um die zentrale Plattform herum stehen stilisierte menschliche Figuren auf Plattformen, die über ein digitales Netz aus Verbindungen miteinander verbunden sind. Im Hintergrund sieht man eine futuristische Skyline, die möglicherweise eine Stadt darstellt, sowie Wolkensymbole, die auf Cloud-Technologie oder digitale Vernetzung hinweisen. Insgesamt vermittelt das Bild eine Atmosphäre von digitaler Bildung, Vernetzung und Informationsaustausch.

Moodle im Unterricht – 12 Szenarien für den digitalen Lehr- und Lernprozess

Anfang des Schuljahres bat mich die Abteilungsleitung für einen eher kleineren Ausbildungsberuf an meiner Schule darum, den Lehrkräften, die das kommenden Schuljahr im ersten Lehrjahr unterrichten werden, aufzuzeigen, wie man moodle einsetzen kann. Dabei habe ich die folgende Infografik erstellt und zur Erklärung genutzt. (Sie kann weiter unten u.a. als PDF heruntergeladen werden.)  Die 12 Szenarien tiefergehend erklärt Inspiriert von dem Blogartikel von Falk [@medienrocker], in welchem es darum geht, Sprachbilder zu nutzen, um abstrakte Konzepte inspirierender darzustellen, möchte ich nachfolgend mit dieser Herangehensweise die zwölf Szenarien näher erläutern. Moodle bietet eine zentrale Dateiablage, die es Lehrkräften ermöglicht, Unterrichtsmaterialien strukturiert und übersichtlich zur Verfügung zu stellen. Die Schüler können jederzeit auf Arbeitsblätter, Präsentationen oder weiterführende Links zugreifen, was die Organisation des Unterrichts vereinfacht.  Bildlich lässt sich dies als digitaler Bücherschrank darstellen, in dem alle Ressourcen sauber geordnet und leicht auffindbar sind. Als Kommunikationsplattform unterstützt Moodle den Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden durch Foren, Nachrichten oder Ankündigungen. Dies erleichtert es, Informationen schnell und direkt zu teilen, ohne auf externe Kommunikationskanäle angewiesen zu sein.  Es kann also als ein virtuelles Lehrerzimmer symbolisiert werden, in dem Gespräche jederzeit stattfinden können. Im Bereich des Aufgabenmanagements bietet Moodle die Möglichkeit, Aufgaben digital zu stellen, einzureichen und zu bewerten. Dies macht das Arbeiten papierlos und erlaubt eine klare Strukturierung der Rückmeldungen. Das Bild eines elektronischen Briefkastens spiegelt dieses Szenario wider, in den die Lernenden ihre Arbeiten einwerfen und daraufhin Rückmeldungen erhalten. Moodle ermöglicht die Erstellung von Quizzen und Tests, die online durchgeführt und automatisch ausgewertet werden. Dies spart Zeit bei der Korrektur und bietet den Lernenden die Option eines sofortigen Feedback. Als Darstellung einer digitalen Prüfungsarena kann dieser Bereich veranschaulicht werden, in dem Wissen in einem strukturierten, modernen Umfeld überprüft wird. Durch das Erstellen individueller Lernpfade können Lehrkräfte differenzierte Lernwege anbieten, die sich an den Bedürfnissen der Lernenden orientieren. Lerninhalte werden Schritt für Schritt freigeschaltet und fördern selbstgesteuertes Lernen. Ein Lernwegweiser repräsentiert dieses Konzept, welches die Schülerinnen und Schüler auf ihrer Lernreise leitet. Für Gruppenarbeiten stellt Moodle kollaborative Tools wie Wikis oder Foren zur Verfügung, die es den Lernenden ermöglichen, gemeinsam an Projekten zu arbeiten, auch wenn sie räumlich getrennt sind. Dieses Konzept kann als ein digitales Gruppenarbeitszimmer betrachtet werden, in dem alle ihre Ideen einbringen und zur Lösung beitragen können. Multimediale Inhalte wie Videos, Podcasts oder interaktive Elemente bereichern den Unterricht und sprechen verschiedene Lerntypen an. Moodle fungiert hier als virtuelle Schatzkiste, aus der Schülerinnen und Schüler wertvolle und abwechslungsreiche Inhalte schöpfen können, die das Lernen interessanter machen. Die Erstellung von E-Portfolios bietet Lernenden die Möglichkeit, ihre Arbeiten und Fortschritte in einem persönlichen digitalen Portfolio festzuhalten und zu reflektieren. Es ist wie ein persönliches Schaufenster, in dem sie ihre besten Arbeiten präsentieren und Feedback erhalten können. Im Flipped Classroom unterstützt Moodle den Ansatz, dass Lernmaterialien vor dem Unterricht bearbeitet werden, sodass die gemeinsame Zeit für Diskussionen und Vertiefung genutzt werden kann. Dies lässt sich als umgedrehter Unterrichtsspiegel denken, der den traditionellen Lehrprozess auf den Kopf stellt. Die Kursübersicht in Moodle hilft, den Lernstoff strukturiert und übersichtlich zu präsentieren. Lernend sehen auf einen Blick, was als nächstes zu tun ist. Dieses Szenario kann als Lehrplan-Kompass gesehen werden, der den Weg durch den Unterricht und das Schuljahr weist. Mit den Lernanalytik-Werkzeugen von Moodle können Lehrkräfte den Fortschritt der Schülerinnen und Schüler verfolgen und frühzeitig auf Lernschwierigkeiten reagieren. Somit fungiert Moodle hier als ein digitales Fernglas, das Lehrkräften den detaillierten Einblick in die Lernentwicklung gibt. Moodle lässt sich durch die Integration von Tools wie Videokonferenzen, externen Apps oder anderen Plattformen erweitern, sodass es zu einem vielseitigen Werkzeug für den digitalen Unterricht wird. Es ist wie ein digitales Schweizer Taschenmesser, das alle benötigten Werkzeuge für einen erfolgreichen Unterricht bereithält. Material Ihr möchtet diese Datei in einer guten Auflösung haben? Gerne doch! Über den Download erhaltet ihr eine Zip-Datei mit folgenden Dateitypen der Übersicht. PDF JPG PNG (mit transparenten Hintergrund) Download Fazit Moodle bietet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten im Unterricht, die den digitalen Lernprozess unterstützen. Neben der einfachen Dateiablage und Kommunikationsplattform eignet sich Moodle besonders für die Umsetzung moderner Lehrstrategien.   Meine Favoriten in der persönlichen Moodle-Nutzung als Lehrkraft sind vielfältig.  Ich nutze unter anderem die Lernpfade. Sie  ermöglichen individualisiertes, selbstgesteuertes Lernen.  Weiterhin setze ich gerne gezielt multimediale Inhalte in meinem Unterricht ein, da diesen das Lernen bereichern und interaktiv gestalten könnten. Wenn es zu der Lerngruppe passt, nutze ich ebenfalls E-Portfolios. Diese sollen die Reflexion der Lernenden fördern und ihnen selbst die eigenen Fortschritte aufzeigen. In Ansätzen versuche ich ebenfalls das Flipped Classroom-Modell umzusetzen.  Ebenfalls für sehr wichtig erachte ich die Möglichkeit der Lernanalytik für eine detaillierte Verfolgung des Lernfortschritts, um gezielt auf Herausforderungen zu reagieren. Disskusionsanstoß Wie wird moodle von Euch persönlich genutzt? Welche Favoriten habt ihr? Welche Rolle hat moodle in Eurer Schule? Wollt Ihr unsere Grafik für die eigene Schule nutzen, habt aber Anmerkungen oder Änderungswünsche? Dann schreibt uns gerne und wir arbeiten eine gemeinsame Alternative aus!

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moodle, Unterricht
Ankündigungsgrafik für einen Austuasch unter Lehrkräften. Wichtigste Info: 24.09.2024 - ab 18:45h HH-Speicherstadt Anmeldung und weitere Infos via info@bildungssprit.de oder per DM in unseren socials!

Think ’n Tank: Austausch zum Start ins neue Schuljahr

Lesezeit: ca. 1,5 Minuten – Wörter: 381 Als sich die Sommerferien vor zwei Wochen in Hamburg ihrem Ende entgegen neigten, waren viele Lehrkräfte bereits dabei ihre ersten Stunden zu planen. Der eine oder die andere hat sich vielleicht – wie auch wir – gedacht, „warum nicht mal mit etwas Neuem starten“? Mit frischen Wind und einer Prise mehr Enthusiasmus als sonst eh schon vorhanden, haben wir uns es zur Aufgabe gemacht, digitale Einstiegsmöglichkeiten für den Schuljahresstart in unseren neuen Klassen auszuprobieren. Eine kleine Auswahl soll es nachfolgend geben. Persönliche Motivation zum Schuljahresstart mit Hilfe von fiete.ai darstellen Die Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule sollten bei @Edulotse  ihre Motivation darlegen, wieso sie sich für den von ihm angebotenen Wahlpflichtkurs eingetragen haben. Diese individuellen Texte sollten zudem um die Angabe und Begründung nach inhaltlichen Themenwünschen ergänzt werden. Helfen sollte dabei das KI-Feedback-Tool Fiete.AI. Einen Chat-Bot zur Berufsorientierung nutzen Für @medienrocker gab es die Gelegenheit, den von ihm im Sommer trainierten Chatbot „BerufeChat“ zur Berufsorientierung auszuprobieren. Dabei haben nicht nur seine Lernenden Unterstützung durch die KI erhalten – auch Falk selbst konnte viele neue Stellschrauben erfahren, welche den Bot noch besser machen sollen – bevor wir ihn hier veröffentlichen.  Lernende ihr persönlich ideales Lernumfeld mit Hilfe von Memes aufzeigen lassen „Wie sollte das ideale Lernumfeld aussehen, das Sie optimal auf die Prüfung vorbereitet?“ Diese Frage stellte @Edulotse seiner Berufsschulklasse im dritten Lehrjahr an ihrem ersten Schultag. Das besondere hier: die Antwort sollte als Meme erfolgen. Hierfür gibt es diverse Seiten (z.B. iloveimg, imageresizer, imgflip, …), welche die Erstellung relativ einfach machen, Nach dem dazugehörigen Hinweis auf den Datenschutz auf diesen Seiten, machten sich die angehenden Kaufleute an die Erstellung. 24.09.2024 – ab 18:45h HH-Speicherstadt Ob und wie diese Ansätze am Ende gewirkt bzw. so funktioniert haben, wie geplant, möchte wir euch gerne auf unserem Bildungsstammtisch bei einem geselligen Austausch mit anderen interessierten Lehrkräften erzählen. Auch sind wir auf Eure Geschichten gespannt! Disskusionsanstoß Welche neuen Methoden oder Tools habt ihr evtl. zum Schuljahresbeginn ausprobiert? Wollt ihr wissen, wie sich die von uns angewandten Ansätze bewehrt haben? Habt ihr Lust auf ein „Bildungsbier“ mit anderen Lehrkräften? Dann meldet Euch gerne bei uns an und wir verraten Euch, wo wir uns treffen werden. Die Anmeldung ist einfach: Schickt eine E-Mail an info@bildungssprit.de oder meldet euch über unsere Social-Media-Kanäle an.

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Think'nTank
Bild einer heterogenen Klassen. Eine Lehrerin und ein Schüler stehen vor einer interaktiven Tafel. Auf dem Bild sind eine strukturierte Ansicht, das Wort "Moodle" und das Symbol von "bildungssprit" zu sehen

der barrierearme Moodlekurs in der bildungssprit-Edition

Lesezeit: ca. 1 Minute – Wörter: 168 Vor zwei Jahren habe ich in den Sommerferien die Zeit genutzt, um eine ausführliche Materialzusammestellung rund um das Thema Barrierearmut in Verbindung mit Moodle zu erstellen. Herausgekommen ist damals eine umfangreiche Power Point Präsentation, die eher zur Anleitung dienen sollte, rund um das Thema. Im Frühjahr 2023 bat mich dann Anne Trapp um eine reine OER-Version, die auch samt der darin verwendeten Bilder in der Hochschullehre verwendet werden kann.  Mit der Gründung von bildungssprit.de, durch den Medienrocker und mich, war es einer meiner ersten Ziele, diese Datei endlich dauerhaft der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Durch den Blog samt Downloadfunktion können wir dies nun umsetzen. Aus diesem Grund habe ich mich noch einmal hingesetzt und das Design in unser bekanntes Lay<out gebracht. Zudem habe ich die Möglichkeit genutzt und die Inhalte ein wenig aktualisiert – und da wo es möglich war, auch auf moodle 4.x geändert. Weiterhin handelt es sich bei der Datei um eine Dokumentation im Präsentations-Format als pdf-Datei. Es werden viele externe Inhalte mit verlinkt, die die Arbeit an einem Moodle-Kurs beeinflussen. Folgt man dem Verständnis des weiten Inklusionsbegriffes, dann kann Barrierearmut nur durch die Anpassung des Kurses an die eigene Lerngruppe optimal funktionieren! Hierfür gibt es leider keine Musteranleitung. Diskussionsanstoß Wie gut kommt ihr mit moodle klar? (Oftmals ist es ja auch für Lehrkräfte eine reine Barriere 😉) Habt ihr Ergänzungen oder zusätzliche Materialien? Lasst es uns gerne wissen! Wir freuen uns über konstruktiv kritische Rückmeldungen zum bereitgestellten Material.😉 Dateidownload Über diesen Button könnt ihr das PDF herunterladen. Download

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Mindset, moodle, OER, ,
Titelbild zur Unterrichtseinheit "Schnelles Geld im Netz" mit einem Laptop im Mittelpunkt. Auf dem Laptop eine Infografik mit der Überschrift "FAST MONEY ON THE INTERNET". Um den Laptop Darstellungen von dubiosen Personen. Überall erscheinen Symbole für den schnellen Reichtum und Social Media. Neben dem Laptop ein Sportwagen. Vor dem Laptop, am unteren Rand des Bildes, eine Kette samt Vorhängeschloss.

OER-Unterrichtseinheit zum Thema „Verlockung und Risiko –Die Wahrheit über schnelles Geld im Netz“

Lesezeit: ca. 5 Minuten – Wörter: 779 In der heutigen digitalen Welt locken zahlreiche Angebote mit dem Versprechen schnellen Geldes. Aber wie können wir unsere Schülerinnen und Schüler darauf vorbereiten, diese kritisch zu hinterfragen? Die Unterrichtseinheit „Verlockung und Risiko – Die Wahrheit über schnelles Geld im Netz“ bietet genau dafür einen umfassenden und interaktiven Ansatz. Mein Vorgehen: Mit Beginn der Ferien habe ich angefangen Unterrichtsmaterial zu erstellen, welches Jugendlich über die Gefahren des angeblich schnellen Geldes im Internet aufklären sollt.   Mit Hilfe von Chat-GPT sollten Infotexte zu verschiedenen Geschäftsmodellen erstellt werden. Hierbei habe ich die KI im Vorfeld mit einer Vielzahl an Informationen und Video-Transkripten gefüttert.   Zusätzlich habe ich mir selbst einen fiktiven Account bei Instagram und auch TikTok angelegt, um die Geschäftsmodelle sowie die Herangehensweisen der „Anbieter“ besser zu verstehen.   Die daraus gewonnenen Erkenntnisse flossen ebenfalls mit in die Daten bei ChatGPT – und später ClaudeAI – mit ein.    Herausgekommen ist dabei eine umfangreiche Unterrichtseinheit in sprachlich unterschiedlichen Niveaustufen. Was erwartet dich? Hauptmerkmale der Unterrichtseinheit Umfassender Inhalt: Deckt verschiedene Online-Geschäftsmodelle, rechtliche Grundlagen und politische Perspektiven ab Abwechslungsreiche Methoden: Gruppenarbeit, Fishbowl-Diskussion, strukturierte Kontroverse und kreatives Videoprojekt Differenzierung: Material in drei Niveaustufen (Pixel-Pioneer, Network-Navigator, E-Space-Explorer) Praxisnah und aktuell: Verwendung von aktuellen Beispielen mit Bezug zur Lebenswelt der Schüler Kompetenzförderung: Stärkt kritisches Denken, Medienkompetenz und Verbraucherbildung Flexibler Umfang: 6-7 Doppelstunden, modular einsetzbar Interaktiv: Fördert aktive Beteiligung und Diskussion der Schüler Abschlussprojekt: Schüler erstellen eigene aufklärende Kurzvideos Umfassender Inhalt: Deckt verschiedene Online-Geschäftsmodelle, rechtliche Grundlagen und politische Perspektiven ab Abwechslungsreiche Methoden: Gruppenarbeit, Fishbowl-Diskussion, strukturierte Kontroverse und kreatives Videoprojekt Differenzierung: Material in drei Niveaustufen (Pixel-Pioneer, Network-Navigator, E-Space-Explorer) Praxisnah und aktuell: Verwendung von aktuellen Beispielen mit Bezug zur Lebenswelt der Schüler Kompetenzförderung: Stärkt kritisches Denken, Medienkompetenz und Verbraucherbildung Flexibler Umfang: 6-7 Doppelstunden, modular einsetzbar Interaktiv: Fördert aktive Beteiligung und Diskussion der Schüler Abschlussprojekt: Schüler erstellen eigene aufklärende Kurzvideos Diese sorgfältig konzipierte Einheit deckt ein breites Spektrum aktueller Online-Geschäftsmodelle ab – von Dropshipping über KI-basierte Systeme bis hin zu Trading-Gruppen und Hustle-Communities.   Dabei werden nicht nur die Funktionsweisen erklärt, sondern auch die damit verbundenen Risiken beleuchtet. Rechtliche Grundlagen und Verbraucherschutz sind ebenso Thema wie politische Perspektiven und mögliche Lösungsansätze. Methodenvielfalt für spannendes Lernen Die Einheit setzt auf abwechslungsreiche Methoden, die deine Schüler aktiv einbinden: Gruppenarbeit zur Analyse verschiedener Geschäftsmodelle Eine lebendige Fishbowl-Diskussion zu politischen Lösungsansätzen Eine strukturierte Kontroverse zur Meinungsbildung Ein kreatives Abschlussprojekt, bei dem die Schüler selbst aufklärende Kurzvideos erstellen Für jeden das Passende In diesem Unterrichtsentwurf finden sich Materialien, die nach einem dreistufigen Differenzierungsmodell konzipiert wurden. Dieses Modell orientiert sich an den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und -bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler. Um die Differenzierung in den Materialien leicht erkennbar zu machen, verwenden wir folgende Icons: Pixel-Pioneer: Grundlegende Stufe mit vereinfachter Darstellung des Lernstoffs, fokussiert auf einfache sprachliche Formulierungen und Kernkonzepte. Network-Navigator: Standard-Stufe im regulären Anforderungsniveau, entspricht den gängigen Lehrplanvorgaben. E-Space-Explorer: Erweiterte-Stufe mit vertiefenden Inhalten für leistungsstarke oder besonders interessierte Lernende. Praxisnah und aktuell Das Thema ist hochaktuell, da junge Menschen in der digitalen Welt zunehmend mit verlockenden, aber oft riskanten Angeboten wie Online-Trading, Kryptowährungen und Social Media-Influencern konfrontiert werden. Die Fähigkeit, diese Angebote kritisch zu hinterfragen, schützt sie vor finanziellen Verlusten und unseriösen Geschäftsmodellen. Förderung wichtiger Kompetenzen Die Einheit zielt darauf ab, entscheidende Fähigkeiten wie kritisches Denken, Medienkompetenz und Verbraucherbildung zu stärken – Kompetenzen, die weit über das Thema hinaus von Bedeutung sind. Warum ist die Förderung der genannten Kompetenzen notwendig? Kritisches Denken und Reflexion: Diese Fähigkeit ist essenziell, um Angebote kritisch zu hinterfragen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, die Glaubwürdigkeit von Informationen zu bewerten und Manipulationsversuche zu erkennen. Medienkompetenz: In einer digitalisierten Welt müssen Schüler in der Lage sein, Medieninhalte kritisch zu analysieren und deren Wirkung zu verstehen. Ziel ist das Erkennen von irreführender Werbung und verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien. Verbraucherbildung: Kenntnis der eigenen Rechte und Pflichten als Verbraucher schützt vor Betrug und unseriösen Angeboten. Lernende sollen informiert und selbstbewusst als Verbraucher agieren können. Kommunikations- und Teamfähigkeit: Diskussionen und Gruppenarbeiten fördern den Austausch von Erfahrungen und Ideen, was zu einem tieferen Verständnis führt. Ziel ist die Entwicklung von sozialen Kompetenzen, die für den persönlichen und beruflichen Erfolg notwendig sind. Kritisches Denken und Reflexion: Diese Fähigkeit ist essenziell, um Angebote kritisch zu hinterfragen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, die Glaubwürdigkeit von Informationen zu bewerten und Manipulationsversuche zu erkennen. Medienkompetenz: In einer digitalisierten Welt müssen Schüler in der Lage sein, Medieninhalte kritisch zu analysieren und deren Wirkung zu verstehen. Ziel ist das Erkennen von irreführender Werbung und verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien. Verbraucherbildung: Kenntnis der eigenen Rechte und Pflichten als Verbraucher schützt vor Betrug und unseriösen Angeboten. Lernende sollen informiert und selbstbewusst als Verbraucher agieren können. Kommunikations- und Teamfähigkeit: Diskussionen und Gruppenarbeiten fördern den Austausch von Erfahrungen und Ideen, was zu einem tieferen Verständnis führt. Ziel ist die Entwicklung von sozialen Kompetenzen, die für den persönlichen und beruflichen Erfolg notwendig sind. Flexibel einsetzbar Mit einem Gesamtumfang von 6-7 Doppelstunden bietet die Einheit viel Stoff. Dank des modularen Aufbaus kannst du aber auch gezielt einzelne Aspekte herausgreifen und in deinen Unterricht integrieren. Stundenüberblick Stunden 1/2: Einführung in die Welt des schnellen Geldes im Internet Stunden 3/4: Abschluss der Gruppenarbeit und Präsentation der Ergebnisse In e Stunden 5/6: Verbraucherschutz & rechtliche Rahmenbedingungen sowie Fishbowl-Diskussion zu den Parteipositionen Stunden 7/8: Strukturierte Kontroverse zu den gesellschaftlichen Folgen in Bezug auf eine mögliche Regulierung für Personen, die anderen schnelle finanzielle Gewinne in sozialen Medien versprechen Stunden 9-12: Abschlussprojekt – Sensibilisierungskampagne via Social-Media-Posts Stunden 1/2: Einführung in die Welt des schnellen Geldes im Internet Stunden 3/4: Abschluss der Gruppenarbeit und Präsentation der Ergebnisse In e Stunden 5/6: Verbraucherschutz & rechtliche Rahmenbedingungen sowie Fishbowl-Diskussion zu den Parteipositionen Stunden 7/8: Strukturierte Kontroverse zu den gesellschaftlichen Folgen in Bezug auf eine mögliche Regulierung für Personen, die anderen schnelle finanzielle Gewinne in sozialen Medien versprechen Stunden 9-12: Abschlussprojekt – Sensibilisierungskampagne via Social-Media-Posts Fazit Diese Unterrichtseinheit hilft den Schülerinnen und Schülern, die komplexen und oft irreführenden Angebote im Internet besser zu verstehen und sich gegen Betrug zu wappnen. Durch die Förderung

OER-Unterrichtseinheit zum Thema „Verlockung und Risiko –Die Wahrheit über schnelles Geld im Netz“ Read More »

Berufsorientierung, KI, OER, Unterricht,

Dringender Weckruf für die politische Bildung an beruflichen Schulen in Hamburg

Lesezeit: ca. 3 Minuten – Wörter: 626 Seit über zehn Jahren unterrichte u.a. das Fach „Wirtschaft und Gesellschaft“ in der Berufsschule im Bundesland Hamburg. Die Schülerinnen und Schüler kennen das Fach unter dem Namen „Politik„. Innerhalb dieser Dekade ist die Anzahl der Unterrichtsstunden, in der ich die jeweilige Berufsschulklasse politisch bilden durfte, immer weiter gesunken. Dies führt nun schon seit mehreren Jahren zu Unmut, sowohl bei mir, meiner Fachschaft oder den mir bekannten Kolleginnen und Kollegen, die dieses Fach – unter welchem Titel im jeweiligen Stundenplan auch immer – unterrichten. Dass die Demokratiebildung in deutschen Schulen auf wackligen Beinen steht, verdeutlicht die jüngste Stellungnahme der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz. So heißt es dort sehr eindringlich: „Schule hat einen besonderen Auftrag für Demokratiebildung, denn sie ist die einzige Institution, die alle Kinder und Jugendlichen erreicht. In den Fächern Politik und Geschichte können die Grundlagen gelegt werden, damit Kinder und Jugendliche sich fundiert mit politischen Prozessen und gesellschaftlichen Konflikten auseinandersetzen können.“ Die SWK betont dabei die Notwendigkeit sofortiger und langfristiger Maßnahmen. Handreichungen und Fortbildungen sollen Lehrkräfte umgehend unterstützen, während die Lehrpläne mittelfristig Politik und Geschichte stärker verankern sollen. Eine demokratische Schulkultur muss fächerübergreifend integriert und die Lehrkräfteausbildung intensiviert werden. zur Stellungnahme zur Demokratiebildung: SWK empfiehlt Stärkung der Fächer Politik und Geschichte Liest man sich die sieben Empfehlungen der SWK durch, fällt vor allem bei der zweiten Empfehlung auf, dass die Berufliche Bildung an dieser Stelle gar nicht berücksichtigt wurde.  Das ist aus meiner Sicht allein schon deshalb alarmierend, weil es nicht wenige junge Menschen gibt, die zum ersten Mal in der Zeit an einer Wahl teilnehmen  dürfen, wenn sie gleichzeitig eine Berufsschule besuchen.   Lage an den Hamburger Berufsschulen: Besonders drastisch zeigt sich die Vernachlässigung der politischen Bildung an beruflichen Schulen in Hamburg. Dies zeigt das „4. Ranking Politische Bildung“ von 2020.  Es wird lediglich eine halbe Stunde pro Woche für politische Bildung angesetzt, was im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich zurückliegt. Das geringe Zeitkontingent ist angesichts der wichtigen Rolle der Berufsschule in der politischen Sozialisation junger Menschen nicht akzeptabel. Wichtigkeit der politischen Bildung: an beruflichen Schulen Besonders an beruflichen Schulen, mit einer heterogen Schülerschaft, bietet der Politikunterricht eine wichtige Plattform für Diskussion und Reflexion. Berufsschulen verfügen über intensive Erfahrungen im Bereich der kompetenzorientierten Vermittlung von Bildungsinhalten. Wenn es der politischen Bildung also um die kompetenzorientierte Vermittlung ihrer Inhalte geht, findet sie hier das geeignete die besten Bedingungen. Medienkompetenz als Bestandteil beruflicher und politischer Bildung Laut SWK haben Soziale Medien für die politische Information von Jugendlichen eine deutlich größere Bedeutung als andere Informationsquellen. Demnach ergibt sich eine Notwendigkeit der kritischen Analyse des Verhältnisses von Politik und Medien (siehe: BPB). Im Kontext der beruflichen Bildung spielt Medienkompetenz angesichts der fortschreitenden Digitalisierung und Industrie 4.0 ebenfalls eine zentrale Rolle (siehe: Die berufsbildende Schule 68 (2016) 9, S. 302-307) Fazit samt Appell Es ist höchste Zeit, den Appell der SWK ernst zu nehmen. Die Kultusministerien müssen konkrete Maßnahmen ergreifen, um die politische Bildung und Medienkompetenz an beruflichen Schulen zu stärken. Eine umfassende Umsetzung der SWK-Forderungen ist unumgänglich. Ein höheres Stundenkontingent für politische Bildung und die systematische Integration von Medienkompetenz sind unerlässlich, um die Jugendlichen auf die Herausforderungen der modernen Gesellschaft vorzubereiten. Die Stärkung der politischen Bildung an beruflichen Schulen ist nicht nur eine Frage der Bildungsgerechtigkeit, sondern auch der Demokratiebildung. Hamburg und andere Bundesländer stehen in der Verantwortung, ihre Bildungssysteme zu verbessern und junge Menschen besser auf die Herausforderungen der modernen Gesellschaft vorzubereiten. Der Weckruf der SWK darf nicht ungehört verhallen – jetzt ist die Zeit zum Handeln. Disskusionsanstoß Wie wichtig ist es deiner Meinung nach, dass Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen eine fundierte politische Bildung erhalten, und wie könnte dies das gesellschaftliche Engagement junger Menschen beeinflussen? Welche Maßnahmen sollten umgesetzt werden, um die politische Bildung an Berufsschulen zu verbessern und attraktiver zu gestalten? Glaubst du, dass die Reduktion des Politikunterrichts an beruflichen Schulen in Hamburg langfristige Auswirkungen auf die politische Beteiligung junger Menschen hat?

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Blickwinkel, Unterricht
Ein modernes Klassenzimmer mit mehreren Schülern, die an Tischen arbeiten. Die Schüler im Vordergrund lesen in Büchern, während sie holografische Displays und futuristische Brillen nutzen. Andere Schüler im Hintergrund arbeiten an Computerbildschirmen. Die Szene ist in warmes Licht getaucht, das durch große Fenster fällt, hinter denen eine futuristische Stadtlandschaft zu sehen ist. An der Wand hängt ein großer Bildschirm, der komplexe Daten und Grafiken anzeigt. Im Hintergrund stehen Regale voller Bücher, was dem Raum eine Mischung aus traditioneller und moderner Lernumgebung verleiht.

community call – Illustrationen für die Materialindividualisierung

Lesezeit: ca. 2 Minuten – Wörter: 382 In den letzten Tagen habe ich angefangen eine komplexe Unterrichtseinheit zu gestalten. Hierbei ist es mir mehr als wichtig, die angebotenen Materialien in unterschiedlichen Niveaustufen zur Verfügung zu stellen. An meiner Schule ist diese Vorgehensweise bereits üblich, was man in dem hier verlinkten Podcast gerne nachhören darf.  In Anlehnung an das Bergsteigermodell der Beruflichen Schule für Wirtschafft und Handel Hamburg Mitte, bei dem die individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers im Mittelpunkt steht, wollen wir bei bildungssprit ebenfalls eine solche Einteilung etablieren. Mit diesem Konzept im Hinterkopf habe ich visuelle Ideen entwickelt, welche die in drei unterschiedlichen Niveaustufen erstellten Materialien visuell einteilen.  Welche Visualisierungen sollen es werden?​ Für die Visualisierungen habe ich unterschiedliche Metaphern und Art der Bilder ausgewählt und mit Hilfe unterschiedlicher KI-Tools erstellt, welche ich nachfolgend kurz vorstellen möchte.  Dabei verzichte ich bewusst auf tiefergehende Erklärungen, da die Bilder für sich sprechen sollen. Bedienung eines mobilen Endgerätes als Sticker Lehrperson, die etwas zeigt/erklärt als Bild Bedienung von Tafel/Displays als Sticker Lernende mit Device-Unterstützung als Bild Lernende mit Device-Unterstützung als Sticker Fazit Die Bildervariationen haben unterschiedliche Ansätze und auch Aussagen. Allen gleich ist die Unterscheidung in drei Niveaustufen. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns bei der Entscheidung,, welche Visualisierung in unseren Materialien genutzt werden soll, unterstützen würdet.  Disskusionsanstoß Welche 3 Bilder zur Niveauabstufung sagen euch am meisten zu? Warum gerade diese?

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Mindset

Zum Einfluss von Bildungsbegleitung als systemischer Ansatz

Lesezeit: ca. 3-4 Minuten – Wörter: 698 Vor wenigen Tagen wurde die Evaluation der Schulbegleitungen in Hamburg durch die Universität Oldenburg seitens der Schulbehörde freigegeben. Der von mir sehr geschätzte Unternehmensberater und gleichzeitig bildungsinteressierte Twitterer (neuerdings müsste es wohl eher „X“er heißen, klingt aber wirklich komisch…) Tobias Lange, hat mich auf diese Studie aufmerksam gemacht und mich nach meiner Meinung gefragt. Diese möchte ich nun hier an dieser Stelle aus meinem „Blickwinkel“ beschreiben. Vorab sei dazu kurz angemerkt, dass ich mir sowohl bei der Erschließung der Studie sowie der nachfolgenden Inhalte und Themen als auch bei der Erstellung des Textes von Chat GPT habe helfen lassen. Aus Gründen der vollständigen Transparenz wird der hierzu getätigte Chat am Ende verlinkt. In der heutigen Bildungslandschaft stellt sich immer wieder die Frage, wie Schülerinnen bestmöglich unterstützt und gefördert werden können, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Die oben genannte Studie zur Schulbegleitung in Hamburg gibt wertvolle Einblicke und zeigt, dass individuelle Förderung durch eine Schulbegleitung erheblich zum Bildungserfolg beiträgt. Sie zeigt zudem, dass individuelle Unterstützung durch Schulbegleiterinnen signifikante Vorteile bietet. Diese reichen von der gezielten Förderung spezifischer Bedürfnisse über die Verbesserung sozialer Kompetenzen bis hin zur Stärkung der Selbstständigkeit und Selbstregulation der Schülerinnen. „Attestiert wird der Schulbegleitung insbesondere eine Förderung der Teilhabe in Schule und Unterricht sowie eine frühzeitige, inklusive Unterstützung und Begleitung von Schüler*innen.“ (S. 157) Ein ähnliches Modell zur individuellen Förderung findet sich im Mentorenprinzip der dualen Ausbildungsvorbereitung (AV Dual). Auch hier steht die individuelle Betreuung der Jugendlichen im Vordergrund, wobei Mentorinnen die Schülerinnen bei der Berufsorientierung und der Suche nach Praktikumsplätzen unterstützen. Beide Modelle – Schulbegleitung und Mentorenprinzip – zeichnen sich durch maßgeschneiderte Unterstützung und die Förderung der Selbstständigkeit aus. Allerdings unterscheiden sie sich in ihrem Fokus: Während Schulbegleiterinnen pädagogische und pflegerische Unterstützung leisten, konzentrieren sich Mentorinnen auf die berufliche Orientierung und Betreuung im praktischen Umfeld. der systemische Ansatz als Schlüssel zum Bildungserfolg Ein zentraler Aspekt der erfolgreichen individuellen Förderung ist der systemische Ansatz in der Pädagogik. Dieser Ansatz betrachtet das Kind in seinem gesamten sozialen und gesellschaftlichen Kontext und betont die Bedeutung der Wechselwirkungen zwischen dem Kind und seiner Umgebung. Durch diese ganzheitliche Betrachtung wird die Entwicklung der Schüler*innen umfassend gefördert und ihre individuellen Potenziale besser erkannt und genutzt. Ein systemischer Ansatz in der Pädagogik basiert auf Prinzipien wie Wertschätzung und Anerkennung jedes Kindes als Teil der Gemeinschaft, der Fokussierung auf Ressourcen und Stärken der Kinder sowie der Förderung sozialer Kompetenzen durch Verantwortungsübernahme innerhalb der Gruppe. Die aktive Kommunikation zur frühzeitigen Problemerkennung und die Ermutigung der Kinder, Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen, sind ebenfalls zentrale Bestandteile dieses Ansatzes. Die Chancen eines solchen systemischen Ansatzes sind vielfältig. Zum einen ermöglicht er eine ganzheitliche Förderung, die alle sozialen und gesellschaftlichen Einflüsse auf das Kind berücksichtigt. Zum anderen unterstützt er die Ressourcenorientierung, indem er die individuellen Stärken und Potenziale der Schülerinnen fördert. Darüber hinaus trägt er zu einer inklusiven Bildung bei, die Chancengleichheit und Teilhabe aller Schülerinnen ermöglicht. Inklusion mit Hilfe des systemischen Ansatzes gelingt nur unter den richtigen Bedingungen Damit diese Vorteile jedoch voll ausgeschöpft werden können, müssen bestimmte Gelingensbedingungen erfüllt sein. Dazu gehört zunächst die Bereitstellung ausreichender finanzieller und personeller Ressourcen, um qualifizierte Schulbegleiterinnen und Mentorinnen zu rekrutieren und kontinuierlich weiterzubilden. Zudem ist eine enge Zusammenarbeit und effektive Kommunikation zwischen Lehrkräften, Schulbegleiter*innen, Eltern und anderen beteiligten Akteuren essenziell. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ergebnisse der Hamburger Studie zur Schulbegleitung, die Prinzipien des Mentorenprinzips in der AV Dual und die Erkenntnisse des systemischen Ansatzes in der Pädagogik verdeutlichen, dass ein starker Fokus auf die individuelle Begleitung der Lernenden der richtige Weg ist, um besseres Lernen zu ermöglichen. Durch die Erfüllung der dazu erforderlichen Gelingensbedingungen können die Vorteile dieser Ansätze voll ausgeschöpft werden, was letztlich zu einem inklusiveren und kompetenzorientierten Bildungssystem führt. Dieses System kann allen Schüler*innen gerecht werden und sie optimal auf ihre Zukunft vorbereiten. … zum dazugehörigen Chat mit GPT4o Zum Abschluss möchten wir dich einladen, deine Gedanken und Erfahrungen zu teilen. Welche positiven oder negativen Erfahrungen hast du in deinem schulischen Umfeld mit individueller Förderung gemacht? Wie stehst du zum systemischen Ansatz in der Pädagogik, der die ganzheitliche Entwicklung der Schüler*innen in den Mittelpunkt stellt? Welche Herausforderungen siehst du bei der individuellen Betreuung von Lernenden und wie könnten diese überwunden werden? Teile deine Meinungen und Anregungen in den Kommentaren!

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Blickwinkel, Mindset
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