Martin Karacsony

Das Bild zeigt eine Szene vor einem großen, klassisch gestalteten Schulgebäude mit Säulen und einer zentralen Treppe. Im Vordergrund stehen drei Personen, zwei junge Frauen und ein Mann, der ein Tablet in der Hand hält. Das Tablet zeigt einen digitalen Plan oder ein Diagramm. Die Szene ist in intensiven Neonfarben gehalten, mit einer dominanten Kombination aus Pink, Türkis und Gelb. Auf der Treppe des Gebäudes steht eine Person, die scheinbar eine Rede hält oder etwas präsentiert. Über dem Bild steht in großen Buchstaben der französische Schriftzug „L’École, c’est moi“, was „Die Schule, das bin ich“ bedeutet. Die Szenerie wirkt futuristisch und symbolisiert möglicherweise moderne Bildung und digitale Partizipation.

L’école, c’est moi – Rezension und Einblick in das neueste Buch von Philippe Wampfler

Lesezeit: ca.18 Minuten – Wörter: 4.678 Im Sommer letzten Jahres fragte Philippe Wampfler u.a. auf Bluesky, ob es interessierte Menschen gebe, die ihm bei der Durchsicht seines derzeit entstehenden Buches helfen könnte. Da ich seine Beiträge in den sozialen Netzwerken (#bluelz usw.) sehr schätze und das Buch das Thema Schüler:innen im Zentrum zeitgemäßen Unterrichts behandeln sollte, habe ich mich dafür bei ihm gemeldet. So durfte ich an den Kapiteln „Wissen, Kompetenzen und Entwicklung“ und „Individualisierung und gerechte Chancen“ ein wenig mitwirken. Ende des kürzlich abgelaufenen Jahres fragte Philippe dann nach interessierten Personen, die das ganze Werk im Zuge eine Buchrezension lesen und im Anschluss bewerten möchten. Auch hier meldete ich mich gerne und möchte nun nachfolgend meine Eindrücke und Meinungen zu dem Buch mit dem doch recht provokanten Titel darlegen. Die radikale Forderung nach einer Transformation der Schule in „L’école, c’est moi“ Philippe Wampfler setzt mit seinem Buch „L’école, c’est moi“ ein provokantes Zeichen: Der Titel, angelehnt an Louis XIV.s Ausspruch „L’état, c’est moi“, signalisiert eine radikale Neuausrichtung der Schule. Statt einer Institution, die von Lehrplänen und Autorität der Lehrkräfte geprägt ist, plädiert Philippe für eine Schule, die konsequent von den Bedürfnissen und Perspektiven der Lernenden ausgeht. Dabei stellt er eine zentrale These in den Mittelpunkt: Schulen müssen umgestaltet werden, um Schüler:innen wirklich ins Zentrum des Lernprozesses zu rücken. Der Titel des Buches ist subversiv gemeint. Er unterscheidet sich fundamental von der autoritären Deutung Louis XIV.s: Hier geht es nicht um Macht oder Kontrolle, sondern um Teilhabe. Der Satz „L’école, c’est moi“ ist als Ausdruck einer Haltung gedacht, die Lernenden Mitgestaltungsmöglichkeiten einräumt. In einer idealen Schule wäre dieses Gefühl ein Grundrecht, kein Anspruch, den Lernende erst einfordern müssten. Diese Idee stellt eine klare Abkehr von traditionellen Konzepten dar, in denen Lehrende bestimmen und Lernende geformt werden. Schulen sollen dabei eine „Magnetwirkung“ auf ihre Schüler:innen ausüben. Zudem sollten diese sich nicht an starren Vorgaben oder gesellschaftlichen Erwartungen orientieren, sondern an den Entwicklungsbedürfnissen der Kinder und Jugendlichen. Dazu gehört auch, dass Lernprozesse von positiven Emotionen begleitet werden. Ein Unterricht, der Freude, Neugier und Stolz fördert, ist für nachhaltiges Lernen entscheidend. „Guter Unterricht kann sich nur entfalten, wenn gute Bedingungen geschaffen werden. Das ist eine politische Aufgabe. Lehrkräfte brauchen ausreichend Zeit und die passenden Qualifikationen, um Lernende fördern zu können. Schulen müssen attraktive, offene Orte sein, an denen es nicht darum geht, Schüler:innen effizient zu beschäftigen oder zu betreuen, sondern an denen sie individuell lernen können. Solange diese Bedingungen nicht vorhanden sind, sind viele Visionen für guten Unterricht Irrlichter. Wer 25 Stunden pro Woche 25 Schüler:innen in einem Raum beschäftigen muss, kann mit der Forderung, Vielfalt als Chance zu sehen oder demokratische Strukturen zu schaffen, wenig anfangen – weil das zusätzliche Belastungen sind.“ Bildung als Aufgabe der ganzen Gesellschaft Philippe eröffnet sein Werk mit einem Blick auf aktuelle gesellschaftliche Debatten zur Bildung in der Schweiz. Die Forderungen reichen von einer Abschaffung von Noten und mehr spielerischem Unterricht bis hin zu stärkerer Selektion und Fokussierung auf Grundkompetenzen. Diese Spannungsfelder sind Ausdruck einer breiten Unzufriedenheit. Schulen, so Wampfler, entsprechen nicht mehr den Erwartungen der Gesellschaft. Sein Buch versteht er als Gegenentwurf zu einseitiger Kritik: Er formuliert eine positive Vision, die Schüler:innen als Subjekte begreift, deren Bedürfnisse das Fundament von Unterricht und Schulorganisation bilden. Ein zentraler Aspekt des Buches ist die Reflexion über die notwendigen Bedingungen für die Realisierung dieser Vision. Gute Schulen benötigen politische Unterstützung, engagierte Lehrkräfte und räumliche Konzepte, die kreatives und individuelles Lernen ermöglichen. Philippe präsentiert konkrete Beispiele: von der individuellen Begrüßung durch Lehrkräfte bis hin zur Nutzung digitaler Plattformen für selbstgesteuerte Lernprozesse. Schulen ohne Gehorsam Im zweiten Teil der Einführung beschreibt Philippe zudem, dass die Transformation von Schule und Bildung politische, strukturelle und kulturelle Veränderungen erfordert. Gleichzeitig richtet er sich an die Lehrkräfte und Schulleitungen, die bereit sind, mit kleinen Schritten anzufangen. Schulen ohne Gehorsam – das ist ihn dabei keine Utopie, sondern eine Notwendigkeit. Nur so können sie zu Orten werden, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Verantwortung, Kreativität und Teilhabe fördern. „Die Orientierung an Prüfungen, traditionellen Lernformen und Übergängen hat die digitale Transformation so gebremst und zum Entgleisen gebracht, dass an Schulen nur das ankam, was in den Rahmen passt – nicht das, was ihn gesprengt hätte. Schulen sind Orte, an denen «thinking outside the box» gepredigt wird; gelebt wird aber Unterricht im engen Rahmen des Stundenplans und im Takt der Prüfungen.“ Die Alternative zu einer Schule des Gehorsams ist für Wampfler eine Schule, die Verantwortung fördert – sowohl bei den Lehrenden als auch bei den Lernenden. Eine solche Schule würde: Kreativität und Eigeninitiative fördern: Raum schaffen, in dem Neues ausprobiert werden kann. Partizipation ermöglichen: Schüler:innen aktiv in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Lernerfahrungen statt Vorschriften in den Mittelpunkt stellen: Die individuellen Bedürfnisse und Stärken der Lernenden ernst nehmen. Bereits nach dem Gegenlesen der Kapitel 6 und 8 schrieb ich Philippe damals, dass ich begeistert war, zu lesen, dass es Menschen gibt, die die selben Werte in Bezug auf Schule und Unterricht haben. Kapitel 1: Lernkultur Im ersten von zehn Kapitel befasst sich Philippe Wampfler mit der Frage: Warum das Lernen der Schüler:innen im Mittelpunkt stehen muss. Hierfür beschreibt er, wie unterschiedlich die Anforderungen an den Unterricht sein können. Von außen gibt es klare Erwartungen, wie etwa, dass alle Schüler:innen bestimmte Fähigkeiten lernen sollen oder dass der Unterricht ruhig ablaufen muss. Gleichzeitig haben Lehrkräfte ihre eigenen Vorstellungen und Gewohnheiten, wie sie unterrichten. Oft widersprechen sich diese Anforderungen, sodass nicht alles gleichzeitig erfüllt werden kann. Ein zentraler Punkt ist, dass der Unterricht sich mehr darauf konzentrieren sollte, wie Schüler:innen am besten lernen können. Es wird erklärt, dass Schüler:innen manchmal nur so tun, als ob sie lernen – sie schreiben zum Beispiel Hausaufgaben ab, weil sie dafür eine gute Note erwarten, aber wirklich lernen sie dabei nichts. Damit Lernen besser funktioniert, brauchen Schüler:innen eine Umgebung, in der sie sich wohlfühlen, Vertrauen spüren und auf eine Weise lernen können, die zu ihnen passt.  Besonders interessant für mich in diesem Kapitel war die von Philippe dargestellten Bedingungen für erfolgreiche Lernprozesse durch das PERMA-Konzept.  Die PERMA-Elemente bieten einen

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Blickwinkel, Erfahrungsaustausch, Fachwissen, Mindset, Unterricht,
Ein grafisches Design mit dem zentralen Hashtag „#DEINETHEMENDEINESTIMME“ in weißer Schrift auf einem schwarzen Hintergrund, umrandet von einem pinkfarbenen Rahmen. Im Hintergrund ein strahlender gelber Kreis, der von türkisfarbenen und weißen Strahlen und Mustern umgeben ist. Um den zentralen Text sind fünf runde Symbole mit pinkfarbenen Rändern angeordnet: oben ein Smartphone, rechts ein Laptop, unten ein Doktorhut-Symbol, links ein Briefumschlag und ein Globus mit einer Blume. Am unteren Rand des Designs ist ein weiteres Symbol zu sehen, das eine Glühbirne und eine Zapfsäule kombiniert, ein Hinweis auf das Bildungssprit-Logo.

#DeineThemenDeineStimme – Thementexte zur #BTW25

Lesezeit: ca. 12 Minuten – Wörter: 3.147 Die Bundestagswahl 2025 rückt näher, und mit ihr steigt die Notwendigkeit, politische Bildung verstärkt in den Fokus zu rücken. Doch gerade in Hamburg, wo nur eine Woche nach der Bundestagswahl auch die Wahl zur Bürgerschaft ansteht, stellt dies Lehrkräfte vor besondere Herausforderungen. Beide Wahlen verdienen eine tiefgehende Auseinandersetzung, doch die zeitliche Nähe erfordert effiziente und durchdachte Ansätze, um den Unterricht sinnvoll zu gestalten.  Die hier vorgestellten Inhalte sollen dabei helfen, Politische Bildung für alle zugänglich machen. Denn besonders unsere Lernenden, in der Regel Erstwähler*innen, stehen oft vor dem Problem, die Komplexität der Wahlprogramme zu erfassen. Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit oder Digitalisierung sind essenziell, doch sie werden in den Parteiprogrammen häufig in einer Weise dargestellt, die für Lernende mit eingeschränktem Leseverständnis schwer zugänglich ist. Hier setzt unser neuestes OER-Angebot an: Thementexte zur Bundestagswahl 2025 in einer für Lernende verständlicheren Sprache, hinterlegt in einem Moodlekurs: Kurs: Bundestagswahl 2025 – Thementexte | Lerne mit bildungssprit Bei der Erstellung der Inhalte war es uns besonders wichtig, im Sinne der Inklusion zu agieren. Dazu gehört unserem Verständnis nach auch die Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen und somit auch Bundestagswahlen. Da allerdings nicht alle Jugendlichen in der Lage sind, die komplexe Themenvielfalt weder zu erfassen, haben wir uns dafür entschieden, die Themen, die für junge Menschen interessant und wichtig sein können, in einfachere Texte umzuwandeln. Diese Texte orientieren sich am Sprachniveau A2 bis B1. Um die Inhalte umfassend und effizient aufzubereiten, haben wir auf eine Vielzahl moderner KI-Tools gesetzt. Perplexity diente uns als Ausgangspunkt für die Themenfindung, während die Projekte-Funktion von ChatGPT bei der Textgestaltung half und ermöglichte, Parteiprogramme und deren Entwürfe gezielt einzubinden. Für die visuelle Aufbereitung kamen die Tools Ideogram und Recraft  zum Einsatz, während Audiodateien auf Basis von ChatGPT-Textentwürfen mit AI Voice Generator & Text to Speech | ElevenLabs erstellt wurden. Eine detaillierte Erläuterung unseres Workflows ist weiter unten zu finden.   Der Moodlekurs steht als freie Ressource unter einer CC-BY-Lizenz zur Verfügung und ermöglicht durch den Gastzugang einen einfachen Zugriff. Lehrkräfte können die Materialien direkt einsehen und unkompliziert in ihren Unterricht integrieren. Sollte kein eigenes Moodle-System verfügbar sein, steht zudem eine kompakte Version im Format eines interaktiven H5P-Buches bereit. Diese Version kann über die Plattform apps.zum.de oder direkt über einen bereitgestellten Link heruntergeladen werden. Insgesamt ist es ein Angebot für Lehrkräfte, mit den hier erstellten Inhalten didaktisch und methodisch weiter zu arbeiten. Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Lernende aktiv in den demokratischen Prozess einzubeziehen. Die Bundestagswahl 2025 wird damit nicht nur ein politisches Ereignis, sondern auch eine Chance für verstärkte politische Bildung. Interaktive Elemente und Medien als Ergänzung zu den Texten Die thematischen Inhalte samt textlicher Aufbereitung stehen im Fokus des Moodlekurses zur Bundestagswahl 2025. Diese werden im kommenden Abschnitt tiefergehend beschrieben. Unterstützend dazu wurden weitere interaktive Elemente eingebaut, darunter H5P-Dialogkarten mit Audioelementen und zwei unterschiedliche Quizzes. Wie im interaktiven Buch oben zu sehen, wurde zu allen 10 Schwerpunktthemen der Wahl ein Set von Dialogkarten erstellt, die die Positionen der sieben potenziell in den kommenden Bundestag einziehenden Fraktionen darstellen. Die Dialogkarten wurden so gestaltet, dass sie es den Lernenden ermöglichen, zentrale Inhalte der Parteiprogramme zum jeweiligen Thema durch Zuhören zu erfassen. Besonders für Lernende, die Schwierigkeiten mit langen Texten haben, bieten diese Karten eine effektive auditive Alternative, die grundsätzlichen Vorstellungen der Parteien zu den einzelnen Themen mit ihren eigenen Vorstellungen abzugleichen. Auf der Rückseite sind zudem die wesentlichen Forderungen und Ideen der Parteien übersichtlich in Stichpunkten zusammengefasst. Hinzu kommen jeweils zwei Multiple-Choice-Quizze zu jedem der zehn Themen. Das erste Quiz orientiert sich an den Ursprungstexten des jeweiligen Themas im Moodlekurs. Aus insgesamt 20 Fragen werden dabei immer 12 unterschiedliche MC-Fragen ausgewählt, bei denen jeweils nur eine Antwort richtig ist.  Das zweite Quiz, bestehend aus 14 Fragen, von denen jeweils acht unterschiedliche an die Lernenden gestellt werden, ist anspruchsvoller. Es orientiert sich direkt an den Parteiprogrammen, die innerhalb des ChatGPT-Projektes hinterlegt und analysiert wurden. Die Lernenden müssen auf der Grundlage einer konkreten Aussage (Zitat aus dem Programm) oder einer Forderung (politische Richtung) entscheiden, welche der sieben Parteien passend sein könnte. Dabei sind teilweise auch mehrere Lösungen möglich. Die zehn Themen und ihre Bedeutung für junge Menschen Die thematischen Schwerpunkte des Moodlekurses orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen junger Menschen, insbesondere Erstwähler*innen. Dabei wurden die Positionen der unten genannte sieben Parteien (Fraktionen) analysiert und in einfacher Sprache aufbereitet. CDU/CSU SPD AfD Bündnis90 / die Grünen FDP Die Linke Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) Aufgrund der vorgezogenen Neuwahlen im Februar konnten jedoch nicht alle Parteien ein abschließendes Wahlprogramm vorlegen. In diesen Fällen haben wir uns an Grundsatzprogrammen und Entwürfen für die Parteitage orientiert. Die zehn zentralen Themen decken gesellschaftlich relevante Bereiche ab und enthalten jeweils drei Unterthemen, die nachfolgend vorgestellt werden. Dieses Thema beleuchtet die Herausforderungen und Chancen einer sich wandelnden Arbeitswelt. Flexible Arbeitsmodelle und Work-Life-Balance sind besonders für junge Menschen wichtig, die Wert auf eine ausgeglichene Lebensgestaltung legen. Der Umgang mit KI und Automatisierung im Job zeigt auf, wie technologische Entwicklungen Berufsfelder verändern. Schließlich wird mit den Chancen in der digitalen Wirtschaft ein Blick auf die Möglichkeiten geworfen, die sich für eine technikaffine Generation ergeben. Das digitale Leben prägt den Alltag junger Menschen wie keine Generation zuvor. Social Media als Informationsquelle und ihre Auswirkungen sind von zentraler Bedeutung, da Plattformen nicht nur Unterhaltung, sondern auch Nachrichten verbreiten. Der Umgang mit Fake News und Desinformation ist unerlässlich, um kritisches Denken zu fördern. Abschließend wird mit Cybersicherheit und digitalen Rechten ein Bereich abgedeckt, der für eine souveräne Nutzung digitaler Technologien unverzichtbar ist. Der Klimaschutz gehört zu den drängendsten Anliegen junger Menschen. Konkrete Maßnahmen gegen den Klimawandel zeigen auf, wie politische Entscheidungen die Zukunft gestalten können. Nachhaltige Lebensstile und Konsum werden als individuelle Handlungsoptionen vorgestellt. Zudem verdeutlicht das Thema Erneuerbare Energien und grüne Technologien, wie technologische Innovationen den Klimawandel bekämpfen können. Dieses Thema adressiert gesellschaftliche Vielfalt und den Kampf gegen Diskriminierung. LGBTQI+-Rechte und Akzeptanz sind entscheidend, um eine tolerante Gesellschaft zu fördern. Geschlechtergerechtigkeit im Alltag hebt hervor, wie wichtig gleiche Chancen und Rechte sind. Mit Inklusion und Antidiskriminierung wird

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KI, moodle, OER, Unterricht, , , ,
Eine neonfarbene Illustration zeigt eine geschwungene Straße, die symbolisch für einen Lernpfad oder eine Reise steht. Entlang der Straße befinden sich interaktive Schilder mit Symbolen für verschiedene H5P-Inhaltstypen, wie Video-, Audio-, Text- und Bildelemente. Die Straße windet sich durch eine futuristische Landschaft mit Bergen im Hintergrund und ist von leuchtenden Wegpunkten und Brücken flankiert. Das Bild illustriert die gezielte Nutzung von H5P-Inhalten für multisensorisches Lernen.

H5P-Inhaltstypen und ihr Beitrag zur #Diklusion: Multisensorisches Lernen im Fokus

Lesezeit: ca. 6 Minuten – Wörter: 1.438 Die digitale Bildung bietet vielfältige Möglichkeiten, um Lernende individuell zu fördern und zu unterstützen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der digitalen Inklusion, kurz #Diklusion. Ziel ist es, allen Lernenden – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen – eine optimale Lernumgebung zu bieten. Dabei bietet H5P, eine Sammlung interaktiver Inhaltstypen für Lernmanagementsysteme wie Moodle, zahlreiche Möglichkeiten, um digitale Lernressourcen zu gestalten, die unterschiedliche Sinneszugänge ansprechen. Diese Vielfalt ermöglicht es, sowohl die individuellen Bedürfnisse der Lernenden zu berücksichtigen als auch die Lernerfahrung insgesamt zu bereichern. Gleichzeitig bieten H5P Tools, die Möglichkeit eine strukturierte Steuerung des Lernprozesses zu erleichtern und den digitalen Lernraum ansprechend zu gestalten. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf die Bedeutung des multisensorischen Lernens und wie H5P dazu beiträgt, dieses effektiv umzusetzen. Helfen kann dabei die von uns erstellte Überblick zu den Medienschwerpunkten in H5P. Angesichts der Vielzahl an offiziellen H5P-Inhaltstypen – derzeit mehr als 50 – soll die unten bereitgestellte Datei eine wertvolle Orientierungshilfe bieten. Sie versucht aufzuzeigen, wie die unterschiedlichen Inhaltstypen gezielt genutzt werden können, um verschiedene Sinneskanäle anzusprechen und multisensorisches Lernen zu fördern. Zusätzlich gibt sie Hinweise darauf, welche Inhaltstypen sich für die Arbeit mit Moodle-gestützten Aktivitätsabschlüssen eignen und unter welchen Voraussetzungen dies möglich ist. Eine persönliche Einschätzung zur Eignung einzelner Tools, um die optische Gestaltung eines Moodlekurses aufzuwerten, ergänzt zudem die Übersicht in der letzten Spalte.  Multisensorisches Lernen als Grundlage für erfolgreichen Wissenserwerb Das Lernen wird nachweislich effektiver, wenn mehrere Sinneskanäle gleichzeitig aktiviert werden. Die multisensorische Lerntheorie bildet hier eine wissenschaftliche Grundlage und hebt hervor, dass das Gehirn besonders effizient arbeitet, wenn visuelle, auditive und kinästhetische Reize kombiniert werden. So ist es die multisensorische Lerntheorie, die hervorhebt, dass das Gehirn effektiver arbeitet, wenn verschiedene Sinnesreize gleichzeitig aktiviert werden. Eine Kombination aus visuellen, auditiven und kinästhetischen Reizen erleichtert nicht nur die Informationsaufnahme, sondern auch deren langfristige Speicherung. Diese Theorie zeigt, wie wichtig es ist, Lernprozesse ganzheitlich und abwechslungsreich zu gestalten, um nachhaltige Lernerfolge zu erzielen. Weitere Informationen hierzu finden sich im Lexikon zur Psychologie: Multisensorische Lerntheorie. Untersuchungen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig untermauern diese Erkenntnisse. Sie zeigen, dass Vokabeln effektiver gelernt werden, wenn sie nicht nur in schriftlicher Form, sondern zusätzlich visuell durch Bilder unterstützt werden. Diese Kombination von Text und Bild verbessert nachweislich die Merkfähigkeit und erleichtert den Zugang zu neuem Wissen. Weitere Informationen sind hier zu finden: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften. Die Technische Universität Dresden betont zusätzlich die Bedeutung von multimodalem Enrichment, also der gezielten Anreicherung des Lernens durch die Kombination verschiedener Sinne und Bewegungsreize. Diese Strategie fördert nicht nur die Aufnahme von Informationen, sondern erleichtert auch deren langfristige Speicherung und Anwendung. Weitere Informationen finden Sie unter: Technische Universität Dresden: Multimodales Enrichment. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse machen deutlich, wie wichtig es ist, Lernmaterialien so zu gestalten, dass sie verschiedene Sinneszugänge bieten und gleichzeitig die Vielfalt der Lernenden berücksichtigen. Gezielte Nutzung von H5P-Inhaltstypen für multisensorisches Lernen Die Vielfalt der H5P-Inhaltstypen bietet zahlreiche Möglichkeiten, um unterschiedliche Sinne anzusprechen und die Lernenden individuell zu fördern. Dies wird in der unten zum Download zur Verfügung gestellten Datei detailliert dargestellt. Die Datei gibt einen systematischen Überblick über die verschiedenen Inhaltstypen und zeigt, welcher Inhaltstyp für welchen Sinneszugang angesprochen werden kann, um multisensorische Lernprozesse zu unterstützen. Dabei soll die Datei Lehrenden wertvolle Hinweise geben wenn diese mit der Hilfe von Lernmanagementsystemen wie Moodle Lerninhalte gestalten. , und erleichtert die Auswahl der passenden Tools für verschiedene didaktische Ziele. Neben der Förderung von Sinneszugängen gibt sie auch Aufschluss darüber, welche Inhaltstypen sich für Aktivätsabschlüsse eignen und wie sie zur optischen Gestaltung eines Kurses beitragen können. Textelemente: Diese sind ideal, um schriftliche Erklärungen oder Aufgabenstellungen zu präsentieren. Inhaltstypen wie Fill in the Blanks oder Drag the Words bieten eine einfache und effektive Lösung für textbasierte Lerninhalte. Bildelemente: Visuelle Inhalte sind besonders geeignet, um abstrakte Konzepte greifbar zu machen. Tools wie Image Hotspots oder Interactive Book kombinieren Bilder mit interaktiven Elementen und schaffen so eine visuell ansprechende Lernumgebung. Audioelemente:  Solche Elemente eröffnen vor allem Lehrenden die Möglichkeit, Inhalte im Bereich DaZ/DaF (Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache) gezielt einzusetzen, etwa zur besseren Erklärung von Sprachstrukturen oder zur Unterstützung des Spracherwerbs durch auditives Training. Videoelemente: Demonstrative Inhalte lassen sich besonders gut mit Videos vermitteln. Interactive Video oder Virtual Tour ermöglichen es, komplexe Themen anschaulich darzustellen und interaktiv zu gestalten. H5P: Ein gutes Werkzeug für inklusive Bildung und effektive Lernprozesse H5P bietet eine breite Palette interaktiver Inhaltstypen, die sowohl multisensorisches Lernen als auch die Gestaltung des digitalen Lernraums unterstützen. Aufbauend auf der beigefügten Datei, die eine systematische Übersicht über die verschiedenen Medienschwerpunkte bietet, lassen sich zwei besondere Vorteile besonders hervorheben. Zum einen zeigen sie auf, welche Inhaltstypen gezielt für Aktivitätsabschlüsse in Moodle genutzt werden können, um Lernpfade strukturiert zu gestalten. Moodle-gestützter Aktivätsabschluss: Einige H5P-Inhaltstypen bieten die Möglichkeit, Bedingungen für einen Aktivätsabschluss festzulegen. Dies erlaubt Lehrkräften, Lernfortschritte zu überwachen und gezielte Lernpfade zu erstellen. Beispielsweise können Aufgaben so konfiguriert werden, dass sie erst nach Erfüllen bestimmter Kriterien als abgeschlossen gelten. Zum anderen geben sie hilfreiche Hinweise, wie bestimmte Tools die optische Gestaltung von Kursen bereichern und deren Ansprechbarkeit verbessern können. Kursgestaltung und visuelle Aufwertung: Neben der funktionalen Einbindung können H5P-Inhaltstypen auch optisch ansprechend eingesetzt werden, um die Lernumgebung zu bereichern. Tools wie Interactive Book oder Course Presentation tragen dazu bei, Kurse interaktiv zu gestalten. Collagen oder Image-Juxtaposition bieten zudem ästhetisch Aufwertungsmöglichkeiten für den eigenen Moodle-Kurs. Beispiele aus der Praxis: So funktioniert multisensorisches Lernen mit H5P Multidimensionale Inhaltstypen wie zum Beispiel das Interactive Book bieten die Möglichkeit, eine Vielzahl anderer H5P-Inhaltstypen in einer einzigen Ressource zu kombinieren, weshalb sie in der Übersicht auch farblich hervorgehoben sind. Bei ihnen lassen sich Text, Bild, Audio und Video zu einem interaktiven und ansprechenden Modul verbinden. Diese Vielseitigkeit fördert nicht nur das multisensorische Lernen, sondern wertet auch die Kursgestaltung durch eine abwechslungsreiche und ansprechende Struktur auf. Mithilfe von Tools wie Quiz (Question Set) oder Fill in the Blanks lassen sich gezielte Bedingungen für den Aktivätsabschluss festlegen, wodurch individuelle Lernpfade gestaltet und der Lernfortschritt transparent gemacht werden können. Zusätzlich tragen H5P-Inhaltstypen wie Timeline

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moodle, OER, Unterricht, , , ,
Eine digitale Illustration zeigt die Silhouette einer Person, die mittig vor einem strahlenden, farbenfrohen Lichtspektakel steht. Das Licht erstreckt sich wie ein Pfauenrad aus leuchtenden Linien und Mustern in Blau, Rot, Grün und Gelb, die sich symmetrisch nach außen entfalten. Die Person wirkt ruhig und fokussiert, mit dem Rücken zum Betrachter. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Erhabenheit und Inspiration, als ob die Person von Energie oder Wissen umgeben ist.

(Rück-)Besinnung: Was wirklich zählt in der Bildung – #Edublogparade Nr.9

Seit dem Beginn des aktuellen Schuljahres blogge ich und erhalten ab und an sogar eine positive Rückmeldung dafür. Das ist für mich nun der Ansporn, das erste Mal bei der #Blogparade, ausgerufen von Susanne Posselt, mitzumachen. Passend zur Vorweihnachtszeit darf es also um das Thema (Rück-)Besinnung gehen. 

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Blickwinkel, Mindset, Perspektive,
Eine futuristische Szene mit einer Person, die ein Smartphone in der Hand hält und vor einem riesigen, leuchtenden Würfel mit Fragezeichen steht. Der Würfel ist in Gelb- und Pinktönen beleuchtet, während kleinere, schwebende Würfel mit türkisen Fragezeichen die Umgebung ergänzen. Die Person ist von hinten zu sehen, in blauer Neonbeleuchtung, was die Atmosphäre geheimnisvoll und technologisch erscheinen lässt. Die Szene symbolisiert Interaktivität, Problemlösung und Wissensabfrage in einer modernen, digitalen Umgebung.

Testfragen in Moodle erstellen mit Hilfe eines LLM

Lesezeit: ca. 3 Minuten – Wörter: 734 Als Lehrkraft, die sich viele der eigenen  Unterrichtsinhalte mit Hilfe unterschiedlicher KI-Angebote erstellen lässt und dabei größtenteils auf H5P setzt, hat man es leider nicht immer leicht. Das durfte ich nun am eigenen Leib erfahren, als es darum ging, unterschiedliche Fragetypen in der Aktivität Test in Moodle abzubilden. Zum Glück bietet moodle selbst natürlich die Möglichkeit, Fragen aus einem externen Format hinzuzufügen. Meine eigene Wahl fiel hier auf das GIFT-Format. Um auch weiterhin in den Genuss einer Arbeitserleichterung durch KI zu kommen, habe ich daraufhin ein wenig mit der Hilfe von Chat GPT selbst einen Megaprompt erstellt, welcher nicht nur die Fragen für ein GIFT-Format erstellt, sondern die Ersteller:innen durch den gesamten Prozess der Aufgabenstellung begleitet. Dabei soll jedes Sprachmodell, welches mit dem Prompt gefüttert wird, folgende Schritte beachten bzw. abfragen: Inhalte thematische Schwerpunkte und Textinhalte als Grundlage zu den Fragen. Fragetypen: eine Auswahl der verfügbaren Typen. Anzahl der Fragen. Schwierigkeit: Auswahl zwischen leichten – mittel – schwer Titel/Nummerierung: Wie sollen die Fragen benannt werden, um sie später in Moodle finden zu können. Multiple-Choice: Anzahl richtiger/falscher Antworten (falls relevant). der Prompt ↠ Kopiere den Prompt in den Zwischenspeicher ↞ Text 📋 Copy Prompt Hallo! Deine Aufgabe ist es, eigenständig Testfragen für Moodle im GIFT-Format zu erstellen. Ich (die Lehrkraft) liefere dir dazu lediglich Inhalte (z. B. Sachtexte), den gewünschten Fragetyp, die Anzahl der Fragen, den Schwierigkeitsgrad und andere Parameter. Du erstellst daraus dann selbstständig die Fragen inklusive richtiger und falscher Antworten sowie ggf. Feedback. Ich werde keine Fragen selbst vorschlagen oder formulieren; das ist deine Aufgabe. Stelle mir deshalb alle erforderlichen Fragen einzeln und warte nach jeder meiner Antworten, bevor du fortfährst. Bitte folge dabei genau diesem Ablauf: Inhalte erfragen: Frage mich zuerst, ob ich einen Sachtext, Materialien oder thematische Informationen habe, aus denen du die Fragen entwickeln sollst. Warte auf meine Antwort. Sobald ich den Inhalt bereitgestellt habe, nutze diese Informationen als Grundlage für alle weiteren Schritte. Fragetypen erklären und auswählen: Erkläre mir nun die im GIFT-Format unterstützten Fragetypen (Multiple-Choice, Wahr/Falsch, Kurzantwort, Zuordnungsfragen, Numerische Fragen) und weise darauf hin, dass Lückentextfragen nicht unterstützt werden. Frage mich dann, welchen Fragetyp ich verwenden möchte. Warte, bis ich antworte. Anzahl der Fragen: Frage mich, wie viele Fragen dieses ausgewählten Fragetyps du erstellen sollst. Warte auf meine Antwort. Schwierigkeitsgrad: Frage mich, welchen Schwierigkeitsgrad (leicht, mittel, schwer) diese Fragen haben sollen. Warte auf meine Antwort. Titel oder Nummerierung: Frage mich, ob die Fragen thematische Titel tragen oder einfach nur durchnummeriert werden sollen. Warte auf meine Antwort. Spezifische Einstellungen für Multiple-Choice (falls zutreffend): Sollte ich Multiple-Choice-Fragen wünschen, frage mich dann gesondert, wie viele richtige und falsche Antwortmöglichkeiten gewünscht sind. Stelle diese Rückfragen ebenfalls einzeln und warte auf meine jeweilige Antwort. Wichtig: Sobald alle diese Informationen vorliegen (Inhalte, Fragetyp, Anzahl, Schwierigkeitsgrad, Titel- bzw. Nummerierungswunsch und ggf. weitere Details für Multiple-Choice), beginnst du selbstständig damit, auf Basis der von mir bereitgestellten Inhalte die Fragen zu formulieren. Erstelle den vollständigen GIFT-Code, ohne dass ich weitere Hilfestellungen gebe. Das bedeutet: Du liest meinen bereitgestellten Inhalt, leitest daraus eigenständig geeignete Fragen ab, schreibst den Fragentext, bestimmst richtige und falsche Antworten (inklusive Feedback, falls sinnvoll) und formatierst alles korrekt im GIFT-Format. Achte darauf, dass jede Frage korrekt formatiert ist, zwischen den Fragen mindestens eine Leerzeile steht und die Kodierung in UTF-8 empfohlen wird. Nenne am Ende noch eine kurze Anleitung für mich, wie ich diesen GIFT-Code als Textdatei abspeichere (UTF-8) und anschließend in Moodle importiere. Nochmal deutlich: Ich formuliere keine Fragen. Ich gebe nur den Rahmen vor. Du entwickelst die Fragen selbst aus dem Sachtext/Material, den ich dir vorab gebe. Bitte beginne jetzt mit Schritt 1 und frage mich nach den Inhalten. Danach gehst du Schritt für Schritt weiter vor, wie oben beschrieben.. Hallo! Deine Aufgabe ist es, eigenständig Testfragen für Moodle im GIFT-Format zu erstellen. Ich (die Lehrkraft) liefere dir dazu lediglich Inhalte (z. B. Sachtexte), den gewünschten Fragetyp, die Anzahl der Fragen, den Schwierigkeitsgrad und andere Parameter. Du erstellst daraus dann selbstständig die Fragen inklusive richtiger und falscher Antworten sowie ggf. Feedback. Ich werde keine Fragen selbst vorschlagen oder formulieren; das ist deine Aufgabe. Stelle mir deshalb alle erforderlichen Fragen einzeln und warte nach jeder meiner Antworten, bevor du fortfährst.Bitte folge dabei genau diesem Ablauf: Inhalte erfragen: Frage mich zuerst, ob ich einen Sachtext, Materialien oder thematische Informationen habe, aus denen du die Fragen entwickeln sollst. Warte auf meine Antwort. Sobald ich den Inhalt bereitgestellt habe, nutze diese Informationen als Grundlage für alle weiteren Schritte. Fragetypen erklären und auswählen: Erkläre mir nun die im GIFT-Format unterstützten Fragetypen (Multiple-Choice, Wahr/Falsch, Kurzantwort, Zuordnungsfragen, Numerische Fragen) und weise darauf hin, dass Lückentextfragen nicht unterstützt werden. Frage mich dann, welchen Fragetyp ich verwenden möchte. Warte, bis ich antworte. Anzahl der Fragen: Frage mich, wie viele Fragen dieses ausgewählten Fragetyps du erstellen sollst. Warte auf meine Antwort. Schwierigkeitsgrad: Frage mich, welchen Schwierigkeitsgrad (leicht, mittel, schwer) diese Fragen haben sollen. Warte auf meine Antwort. Titel oder Nummerierung: Frage mich, ob die Fragen thematische Titel tragen oder einfach nur durchnummeriert werden sollen. Warte auf meine Antwort. Spezifische Einstellungen für Multiple-Choice (falls zutreffend): Sollte ich Multiple-Choice-Fragen wünschen, frage mich dann gesondert, wie viele richtige und falsche Antwortmöglichkeiten gewünscht sind. Stelle diese Rückfragen ebenfalls einzeln und warte auf meine jeweilige Antwort. Wichtig: Sobald alle diese Informationen vorliegen (Inhalte, Fragetyp, Anzahl, Schwierigkeitsgrad, Titel- bzw. Nummerierungswunsch und ggf. weitere Details für Multiple-Choice), beginnst du selbstständig damit, auf Basis der von mir bereitgestellten Inhalte die Fragen zu formulieren. Erstelle den vollständigen GIFT-Code, ohne dass ich weitere Hilfestellungen gebe. Das bedeutet: Du liest meinen bereitgestellten Inhalt, leitest daraus eigenständig geeignete Fragen ab, schreibst den Fragentext, bestimmst richtige und falsche Antworten (inklusive Feedback, falls sinnvoll) und formatierst alles korrekt im GIFT-Format.Achte darauf, dass jede Frage korrekt formatiert ist, zwischen den Fragen mindestens eine Leerzeile steht und die Kodierung in UTF-8 empfohlen wird. Nenne am Ende noch eine kurze Anleitung für mich, wie ich diesen GIFT-Code als Textdatei abspeichere (UTF-8) und anschließend in Moodle importiere.Nochmal deutlich: Ich formuliere keine Fragen. Ich gebe nur den Rahmen vor. Du entwickelst die Fragen selbst aus dem Sachtext/Material, den ich dir vorab gebe.Bitte beginne jetzt mit Schritt

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KI, moodle, Unterricht
Eine farbenfrohe Illustration eines Weihnachtselfen in einer futuristischen Geschenkfabrik. Der Elf trägt ein traditionelles grünes Kostüm mit roten Akzenten und steht vor einem beleuchteten Kontrollpult, auf dem ein digitales Interface angezeigt wird. Im Hintergrund erstreckt sich eine Produktionslinie, geschmückt mit Zuckerstangen-Säulen, Lichterketten und Geschenken in verschiedenen Farben. Die Szene ist festlich dekoriert mit weihnachtlichen Elementen und kombiniert traditionelle Feiertagssymbole mit einer futuristischen, technologischen Umgebung.

OER: Einsatzplanung in der Geschenkeverpackung am Nordpol

Lesezeit: ca. 3 Minuten – Wörter: 734 Ich unterrichte derzeit in einem dritten Ausbildungsjahr angehender Kaufleute im Einzelhandel, genauer gesagt im Lernfeld 13 – „Personal“. Dabei gehört inhaltlich ebenfalls die Erarbeitung eines Schichtplans dazu. Da es zeitlich gut in meine aktuelle Planung passt und ich gleichzeitig kein Freund vom „Videogucken kurz vor Weihnachten“ bin, habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und das Thema Personaleinsatzplanung ein wenig abgewandelt. Mit der Hilfe des neuen Modells o1 von Chat GPT habe ich schnell ein komplexes Szenario entwerfen können.  Einblick in das Szenario Die Unterrichtseinheit ist eine praxisorientierte Methode, um Schülerinnen und Schülern organisatorische und planerische Kompetenzen auf spielerische Weise näherzubringen. Im Zentrum steht die Aufgabe, für die Verpackungsabteilung des Weihnachtsmanns einen neuen Dienstplan für sechs Tage zu erstellen. Dabei müssen die individuellen Wünsche und Einschränkungen der Wichtel berücksichtigt werden, während gleichzeitig die Anforderungen an eine funktionierende Abteilung erfüllt werden. Im Verlauf der Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler, strukturiert zu planen, Kompromisse zu finden und kreative Lösungen für organisatorische Probleme zu entwickeln. Sie analysieren die Bedürfnisse der Wichtel, berücksichtigen Arbeitszeiten und Schichten und gestalten auf dieser Grundlage einen funktionsfähigen Dienstplan. Dabei werden sowohl individuelle als auch gruppenbasierte Arbeitsphasen gefördert, um kooperative Lernprozesse anzuregen. Die Unterrichtseinheit eignet sich besonders für Fächer wie Wirtschaft, Sozialwissenschaften oder Berufsorientierung und kann flexibel an die jeweilige Lerngruppe angepasst werden. Das Szenario verbindet realitätsnahe Planungsanforderungen mit einem unterhaltsamen, thematisch passenden Setting, das die Motivation der Lernenden steigert und einen praxisnahen Anwendungsbezug herstellt. Kombination mit Moodle Über unser Moodle kann man sich einen einen detaillierten Einblick in die Inhalte verschaffen. Über den Gastzugang ist es kein Problem, sich mit der Unterrichts-Situation vertraut zu machen – einfach hier klicken und stöbern. 🎅 MBZ – Download Wer sich für den Moodlekurs interessiert, kann diesen (in einer zip.Datei hinterlegt) herunterladen.  Download Bastelspaß an der Metaplanwand Die ausdruckbaren PDF-Materialien bieten eine kreative Möglichkeit, die Lernziele dieser Unterrichtseinheit  praktisch und visuell umzusetzen. Die sorgfältig und mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz gestalteten Rollenkarten, Wichtelbilder und das Schichtplan-Plakat schaffen eine motivierende und anschauliche Grundlage für den Planungsprozess. Sie kombinieren klare Informationen mit liebevollem Design und fördern so eine spielerische, gleichzeitig aber strukturierte Herangehensweise an die Aufgaben. Diese Materialien sollen den LErnenden ermöglichen, nicht nur analytisch zu arbeiten, sondern auch haptisch und visuell. Die Rollenkarten liefern präzise Informationen zu den Wichteln und deren Rollen, die Wichtelbilder und das Plakat bringen diese Informationen in einen interaktiven, sichtbaren Zusammenhang. In Kombination mit einer Metaplanwand für die Einsatzplanung wird der Lernprozess auf eine neue Ebene gehoben, indem abstrakte Herausforderungen durch visuelle und kreative Ansätze greifbar gemacht werden. Dieses Material verbindet Effizienz, Teamarbeit und Lernfreude zu einem einzigartigen Unterrichtserlebnis. Fazit Diese Unterrichtseinheit zeigt, wie moderne Technologien wie ChatGPT den kreativen und didaktischen Prozess unterstützen können. Innerhalb von etwa einer halben Stunde konnte ich gesamte theoretische Grundlage entwickeln. Innerhalbdieser halben Stunde wurde die komplexe Aufgabenstruktur – mit 8 Wichteln, 12 Schichten und zahlreichen individuellen Anliegen – klar und übersichtlich entwickelt. Dank des neuen Sprachmodells o1 von open.ai konnten die gesamte theoretische Grundlage, inklusive des Szenarios, der Rollenkarten und der visualisierten Materialien, schnell und effizient angedacht werden. Dies unterstreicht das Potenzial von KI-gestützten Werkzeugen, nicht nur Zeit zu sparen, sondern auch innovative und ansprechende Lernumgebungen zu schaffen. Download MATERIAL Wer die Materialien zum zum Ausdrucken haben möchte, kann sie gerne hier herunterladen. Disskusionsanstoß Ihr habt die Materialien noch vor Weihnachten ausprobieren können? Sehr gut! Gebt uns gerne ein Feedback! Ihr wollt wissen, wie man solch eine komplexe Aufgabe mit Hilfe von KI erstellt? Dann sprecht uns ebenfalls an, wir beraten und schulen Euch gerne!

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moodle, OER, Unterricht,
Ein aufgeschlagenes Buch liegt auf einem Tisch in einem Geschäft. Aus den Seiten des Buches steigen leuchtende Symbole holografisch empor, darunter Herz-, Einkaufswagen-, Prozentzeichen- und Einkaufstüten-Symbole. Diese Symbole schweben über dem Buch und symbolisieren Konzepte wie Shopping, Rabatte und soziale Interaktionen. Im Hintergrund ist ein unscharfer Blick auf die Regale eines Ladens zu sehen, was darauf hinweist, dass es sich um ein Einzelhandels- oder Shopping-Umfeld handelt. Die Farben sind lebendig und leuchtend, wodurch das Bild eine futuristische und technologische Atmosphäre erhält.

OER: interaktives Buch zum Thema „Customer Relationship Management (CRM) im Einzelhandel“

Lesezeit: ca. 2 Minuten – Wörter: 365 Heute möchten wir Euch ein weiteres Materialpaket aus der Beruflichen Bildung vorstellen. Es handelt sich um ein interaktives Buch (H5P) zum Thema Customer Relationship Management (CRM) im Einzelhandel. Hier befassen sich die Lernenden mit der Bedeutung und den verschiedenen Instrumenten des Customer Relationship Managements. Sie werden erfahren, warum der Wandel von der reinen Neukundengewinnung hin zur Kundenbindung so wichtig geworden ist und welche Strategien Unternehmen nutzen, um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Aufbau Das Buch ist so gestaltet, dass immer ein KI-generierter Infotext über eine von insgesamt acht unterschiedlichen Möglichkeiten zur Kundenbindung im Einzelhandel informiert. Eine Audiodatei fasst danach die wichtigsten Infos zusammen. Am Ende jedes Kapitels finden sich unterschiedliche Aufgaben zur Wissensüberprüfung. Diese können simple Lückentexte oder Quizze sein. Wenn es sich angeboten hat, habe ich zudem vertiefende Videos mit eingebunden, die das jeweilige Unterthema vertiefen.  Besondere Übungen Innerhalb des Buches befinden sich auch zwei aufwendigere Inhalte. Hierbei handelt es sich zum einmal um die Drag&Drop H5P zum Thema Eventmarketing zur Kundenbindung im Einzelhandel.  Der andere Inhaltstyp befasst sich kritisch mit dem Thema Kundenkarten aus der Sicht von Verbraucher:innen. Genauer gesagt geht es um eine Schicksalsanalyse mit Hilfe von Kundenkartendaten. Mit Hilfe eines LLM habe ich fiktive Datensätze erstellt, welche ein Einkaufsverhalten verschiedener Kundinnen und Kunden über mehrere Monate zeigen. Die Lernenden sollen mit Hilfe der Systemdaten auf Dialog-Cards erkennen, dass sich bei den dargestellten Kundinnen und Kunden das Einkaufsverhalten sehr stark geändert hat. Dabei wird deutlich, dass die Daten, die gesammelt wurden, durchaus einen Rückschluss auf mögliche tragische Schicksale bereit halten. Es gilt zu erfahren, dass die angehenden Kaufleute im Einzelhandel tiefgehende Einblicke in Veränderungen im Leben ihnen fremder Menschen erhalten. Dies ist nicht nur moralisch zu hinterfragen sondern auch Teil einer kritischen Medienbildung. Fazit Das vorliegende interaktive Buch zum Thema “Customer Relationship Management (CRM) im Einzelhandel” ist schwerpunktmäßig für das Lernfeld 12 in der Ausbildung von Kaufleuten im Einzelhandel gedacht. Die Dialog-Cards zur Schicksalsanalyse mit Hilfe von Kundenkartendaten können jedoch auch sehr allgemein zum Thema „Verbraucher:innen-Schutz“ und Medienbildung eingesetzt werden. Disskusionsanstoß Wie bewertet ihr die Gestaltung dieses interaktiven Buches? Habt ihr Interesse zu erfahren, wie die einzelnen Inhalte mit Hilfe von KI erstellt wurden? Meldet Euch gerne bei uns! Was sagt Ihr zu den Dialogkarten? Können diese auch im allgemeinbildenden Bereich eingesetzt werden?

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OER, Unterricht, ,
Eine futuristische Illustration zeigt eine geschwungene, leuchtende Straße, die durch eine virtuelle Landschaft führt. Die Straße ist in Neonfarben wie Pink, Blau und Gelb beleuchtet und mit Symbolen und digitalen Markierungen versehen. Auf der Straße gehen Menschen, teils in moderner Kleidung, teils als holografische Figuren dargestellt. Im Hintergrund sind digitale Displays und Hologramme zu sehen, die Daten, Grafiken und futuristische Interfaces darstellen. Die Umgebung ist dunkel und erinnert an eine Stadt bei Nacht, wobei die leuchtenden Farben der Straße und Hologramme im Kontrast zur Dunkelheit stehen. Das Bild vermittelt eine Vision von Technologie und menschlicher Interaktion in einer digitalen Zukunft.

Berufliche Orientierung für Jugendliche in prekären Lebenswelten mit Bezug zur SINUS-Jugendstudie 2024

Lesezeit: ca. 5 Minuten – Wörter: 1.257 Die berufliche Orientierung stellt einen entscheidenden Schritt im Leben junger Menschen dar. Insbesondere in einer komplexen und sich verändernden Welt sind Lehrkräfte und Bildungsakteure gefragt, Jugendliche auf diesem Weg gezielt zu unterstützen. Die SINUS-Jugendstudie 2024 bietet wertvolle Einblicke in die Lebenswelten von 14- bis 17-Jährigen in Deutschland und zeigt, welche Faktoren die berufliche Orientierung besonders beeinflussen – unter anderem bei Jugendlichen aus prekären Familienverhältnissen, auf welche hier ein besonderes Augenmerk gelegt werden soll. Dabei werden wir in diesem Artikel die wichtigsten Erkenntnisse der SINUS-Jugendstudie 2024 zusammenfassen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte zur beruflichen Orientierung geben. Vorstellung der SINUS-Jugendstudie 2024 Die SINUS-Jugendstudie untersucht seit 2008 im Vierjahresrhythmus die Lebenswelten von Jugendlichen in Deutschland. Ziel der Studie „Wie ticken Jugendliche? 2024“ ist es, die Werte, Interessen und Einstellungen der 14- bis 17-Jährigen zu erfassen und die soziokulturellen Unterschiede zwischen den verschiedenen Lebenswelten herauszuarbeiten. Dabei werden die Jugendlichen in sieben unterschiedliche Lebenswelten eingeteilt, die verschiedene soziale Milieus und Lebensstile repräsentieren. Ein besonderer Fokus liegt für uns auf Jugendlichen in prekären Verhältnissen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Jugendlichen trotz vielfältiger Krisen – wie dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, Inflation und Klimakrise – einen gedämpften Optimismus bewahren. Gleichzeitig nehmen sie strukturelle Ungleichheiten, Geschlechterstereotype und mangelnde Chancengleichheit als belastende Faktoren wahr. Diese Aspekte spiegeln sich besonders bei Jugendlichen aus prekären Lebenswelten wider, die vor großen Herausforderungen stehen, sei es im schulischen Kontext oder bei der beruflichen Orientierung.  Viele dieser Jugendlichen erleben die gesellschaftlichen Krisen intensiver, da ihre sozialen und wirtschaftlichen Umstände ihnen oft weniger Stabilität bieten. Besonders stark ausgeprägt sind die Wahrnehmungen von Ungleichheit im Bildungssystem sowie die daraus resultierenden Resignationstendenzen. Diese Jugendlichen haben seltener positive Rollenvorbilder und weniger Zugang zu Ressourcen, die sie für ihre berufliche Entwicklung benötigen. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass viele von ihnen eine bemerkenswerte Resilienz aufweisen, die sich unter anderem in einem trotzigen Optimismus äußert, mit dem sie versuchen, ihre Situation zu verbessern. Dennoch wird deutlich, dass Unterstützung durch externe Akteure – wie Lehrkräfte und Bildungsinstitutionen – unerlässlich ist, um diesen Jugendlichen Perspektiven aufzuzeigen und ihre Chancen zu verbessern. Rollenbilder und ihre Auswirkungen auf die berufliche Orientierung Die SINUS-Jugendstudie 2024 verdeutlicht, dass fast alle Jugendlichen das Fortbestehen von Geschlechterstereotypen wahrnehmen. Diese Rollenzuschreibungen sind tief in den Köpfen der Jugendlichen verankert und variieren je nach Geschlecht – etwa die Vorstellung des „starken Mannes“ oder der „fürsorglichen Frau“. Besonders in bildungsfernen Lebenswelten, wie bei den „Prekären“ und „Konsum-Materialisten“, fehlen differenzierte Auseinandersetzungen mit Geschlechterrollen, und traditionelle Klischees werden oft reproduziert. Diese Stereotype können die Berufswahl erheblich einschränken. Jugendliche neigen dazu, Berufe zu wählen, die den traditionellen Rollenbildern entsprechen, und übersehen dabei möglicherweise andere Karrieremöglichkeiten, die besser zu ihren individuellen Interessen und Fähigkeiten passen. Lehrkräfte sollten daher Unterrichtseinheiten und Workshops anbieten, die Geschlechterstereotype thematisieren und kritisch hinterfragen. Diese Sensibilisierung fördert ein Bewusstsein für die Vielfalt der Berufswelt und ermutigt Jugendliche, unkonventionelle Berufswege in Betracht zu ziehen. Durch die Vorstellung von Berufstätigen, die in „untypischen“ Rollen arbeiten (wie weibliche Ingenieurinnen oder männliche Erzieher), können die Jugendlichen inspirierende Vorbilder kennenlernen und ihr Berufswahlspektrum erweitern. Der Lernort Schule als Schlüssel zur Chancengleichheit Die SINUS-Jugendstudie zeigt zudem, dass zwei Drittel der befragten Jugendlichen glauben, dass es in Deutschland keine gleichen Bildungschancen für alle gibt. Besonders Jugendliche aus prekären Verhältnissen fühlen sich benachteiligt. Sie begründen dies mit mangelnder familiärer Unterstützung, Einkommensungleichheit und einer unterschiedlichen Behandlung durch Lehrkräfte. Diese ungleichen Bildungschancen führen oft zu einem Gefühl der Resignation. Wenn Jugendliche das Gefühl haben, dass ihnen aufgrund ihrer sozialen Herkunft weniger Möglichkeiten offenstehen, sinkt die Motivation, sich intensiv mit der eigenen beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen. Lehrkräfte können hier durch individuelle Förderung entgegenwirken. Sie sollten gezielt auf die Bedürfnisse einzelner Schülerinnen und Schüler eingehen, um ihre Potenziale bestmöglich zu fördern. Persönliche Beratungsgespräche und individuelle Lernpläne können dazu beitragen, spezifische Herausforderungen zu identifizieren und zu bewältigen.  Zudem sollten Lehrkräfte Jugendliche über alle verfügbaren Bildungs- und Berufswege informieren, inklusive Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote. Transparente Informationen helfen, Informationsdefizite abzubauen und Perspektiven zu schaffen. Spezifische Herausforderungen für Jugendliche in prekären Lebenswelten Die Studie verdeutlicht, dass Schulabsentismus bei Jugendlichen in prekären Lebenslagen weitverbreitet ist. Viele dieser Jugendlichen berichten zudem von Versagensängsten und einem Gefühl der Überforderung, das sie an ihrer schulischen Leistungsfähigkeit zweifeln lässt. Besonders die fehlende Unterstützung aus dem familiären Umfeld und der eingeschränkte Zugang zu außerschulischen Förderangeboten verstärken diese Problemlagen. Lehrkräfte sollten bei Anzeichen von Überforderung oder Schulabsentismus frühzeitig intervenieren und das Gespräch mit den betroffenen Jugendlichen suchen. Es ist entscheidend, individuelle Unterstützung anzubieten und gezielt auf die Bedürfnisse der Jugendlichen einzugehen. Angebote wie Nachhilfe, Lernwerkstätten oder psychologische Beratung können helfen, Herausforderungen zu bewältigen. Durch die Kooperation mit sozialen Einrichtungen, Vereinen oder Mentoring-Programmen kann zudem ein Unterstützungsnetzwerk geschaffen werden, das Jugendlichen auch außerhalb der Schule zur Seite steht. Bedeutung von Vorbildern und positiver Unterstützung Die Jugendstudie hebt hervor, dass für viele Jugendliche Familienmitglieder, insbesondere die Mutter, die wichtigsten Vorbilder sind. Dies zeigt die zentrale Rolle von positiven Bezugspersonen für die Entwicklung und berufliche Orientierung der Jugendlichen. Für Jugendliche, denen solche positiven Vorbilder im persönlichen Umfeld fehlen, ist eine Unterstützung von außen umso wichtiger, um Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und berufliche Ziele zu formulieren. Lehrkräfte sollten Mentoring-Programme ins Leben rufen, bei denen ältere Schülerinnen und Schüler oder externe Mentorinnen und Mentoren den Jugendlichen beratend zur Seite stehen. Diese Programme können dabei helfen, fehlende Vorbilder zu ersetzen und jungen Menschen Orientierung zu bieten. Mentoring-Programme können auch durch umliegende Betriebe als Kooperation eingeführt werden. Durch eine mögliche Einbindung in berufliche Abläufe und Strukturen kann zudem ein Praxisbezug und eine berufliche Orientierung stattfinden. Zudem sollten Lehrkräfte stets darauf bedacht sein, das Selbstbewusstsein der Jugendlichen zu stärken. Durch positive Rückmeldungen, das Hervorheben von Stärken und das Ermöglichen von Erfolgserlebnissen im schulischen Kontext können Jugendliche ermutigt werden, sich neue berufliche Ziele zu setzen und diese selbstbewusst zu verfolgen. Bedeutung der Lebenswelten für die berufliche Orientierung Ebenfalls ist mit Hilfe der Studie zu sehen, dass die jugendliche Generation in ihren Werten und Lebensstilen sehr heterogen ist. Besonders Jugendliche aus prekären Lebenswelten haben andere Bedürfnisse und Herausforderungen als solche aus stabileren

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Berufsorientierung, Blickwinkel, Fachwissen,

Zuordnungsaufgaben mit H5P erstellen, mit Blick auf das SAMR-Modell nach Puentedura

Lesezeit: ca. 4 Minuten – Wörter: 989 Vor kurzem sprach mich ein befreundeter Kollege an, ob ich ihm bei der Digitalisierung einer Aufgabe zum Thema Nonverbale Kommunikation – Körpersprache einen Tipp zur Umgestaltung geben könnte. Natürlich sagte ich ja und er präsentierte mir die nachfolgend dargestellte Zuordnungsaufgabe. Was auf dem Papier in der Regel recht leicht darzustellen geht, ist auf dem Bildschirm manchmal gar nicht so einfach. Das liegt vor allem daran, dass wir i.d.R. dazu geneigt sind, das Bestehende Material 1zu1 zu ersetzen. Die Umgestaltung einer Zuordnungsaufgabe kann hier im Ansatz nach dem SAMR-Modell nach Puentedura aufgezeigt werden. Das SAMR-Modell bietet eine wunderbare Möglichkeit, analoge Aufgaben durch digitale Werkzeuge wie H5P zu bereichern und so Unterrichtsinhalte zeitgemäß und motivierend zu gestalten. Auf die oben gezeigte Aufgabe könnte das Modell wie folgt angewendet werden. 1. Substitution (Ersetzung) Im ersten Schritt, der Substitution, können wir analoge Aufgaben direkt in eine digitale Form überführen. Beispielsweise lässt sich die Zuordnungstabelle als Drag-and-Drop-Aufgabe in H5P umsetzen. Hierbei ersetzt das digitale Medium lediglich das Papier, während der eigentliche Inhalt der Aufgabe unverändert bleibt. Dies bietet den Vorteil, dass die Aufgaben papierlos und flexibel nutzbar werden. 2. Augmentation (Erweiterung) Auf der Ebene der Augmentation lässt sich der Mehrwert digitaler Technologien noch deutlicher spürbar machen. Durch die Ergänzung eines Feedback-Systems in H5P können Lernende direkt Rückmeldungen zu ihren Zuordnungen erhalten. Zusätzlich könnten Hinweise eingebaut werden, die bei Unsicherheiten unterstützen. Diese interaktiven Elemente schaffen einen Mehrwert, der über die Möglichkeiten analoger Aufgaben hinausgeht und individuelle Lernprozesse gezielt unterstützt. 3. Modification (Modifikation) Mit der Modifikation verändern wir die ursprüngliche Aufgabe grundlegend und schaffen neue Lernzugänge. Statt statischer Texte könnten beispielsweise Videos eingebunden werden, in denen die Gesten gezeigt werden. Die Schülerinnen und Schüler analysieren diese Videos und ordnen die Bedeutungen zu oder beantworten interaktive Fragen. Durch diesen Einsatz von Technologie wird die Aufgabe lebendiger und ermöglicht es, nonverbale Kommunikation in einem praxisnahen Kontext zu erforschen – ein echter Gewinn für das Verständnis und die Anwendung im Alltag. 4. Redefinition (Neudefinition) Die Redefinition schließlich eröffnet völlig neue Perspektiven: Warum nicht die Lernenden selbst aktiv werden lassen? Sie könnten beispielsweise Videos von Gesten erstellen und daraus interaktive Aufgaben gestalten, die dann in der Klasse oder darüber hinaus genutzt werden. Alternativ könnten sie in Teams Präsentationen entwickeln, die den Einsatz von nonverbaler Kommunikation in ihrem beruflichen Kontext veranschaulichen. Diese Ebene fördert nicht nur Kreativität und Zusammenarbeit, sondern stärkt auch die Eigenverantwortung und das tiefere Verständnis der Schülerinnen und Schüler. Solche Aufgaben wären ohne digitale Werkzeuge kaum realisierbar – und genau das macht die transformative Kraft des SAMR-Modells aus. Umgestaltungen in H5P Aufgrund des kurzen Zeitfensters für die Umgestaltung, bin ich nicht über Ansätze der zweiten Stufe, der Erweiterung, hinaus gekommen. Dies lag auch daran, dass die H5P-eigenen Inhaltstypen nur schwerlich für diese Aufgabe zu nutzen sind. Anders als zum Beispiel bei Learningapps.org ist eine reine Text-zu-Text Zuordnung nicht vorhanden. Aus diesem Grund habe ich für meinen Kollegen hier angefangen, damit er die Ursprungsaufgabe in seinen Moodle-Kurs interaktiv einbinden kann. Ein Grundsätzlicher Ansatz für eine Text-zu-Text-Zuordnung mit den Standard-H5P-Typen böte eine Einbindung von „drag the words„. Allerdings besteht vor allem auf mobilen Geräten oftmals bei zu langem Text das Problem, dass zu schiebende Elemente gar nicht angezeigt werden, weil gescrollt werden muss. Ein „Hochziehen“ ist i.d.R. sehr müßig und nicht bei allen Geräten technisch möglich. Ein wenig aufwendiger in der Gestaltung, dafür aber wesentlich anschaulicher und auch auf kleineren Bildschirmen nutzbar, kann das „Drag & Drop“ sein.  Für die Gestaltung dieses H5P habe ich zuerst mit Hilfe von Chat GPT die jeweiligen Gesten visualisiert. Im Anschluss habe ich das Hintergrundbild in Canva erstellt Hierbei habe ich bewusst ein Hochformatbild gewählt, da ich davon ausgehe, dass viele Lernende die Aufgabe auf Ihrem Smartphone lösen werden. Beides hat natürlich Zeit gekostet. Zusammen mit der Erstellung des H5P komme ich als in allen drei Schritten geübte Person trotzdem auf über eine Zeitstunde Arbeitszeit. Das ist natürlich nicht von der Hand zu weisen! Weiterhin kommt hinzu, dass der Text, welcher auf der Hintergrundgrafik via Canva eingefügt wurde, bei einem Bild als solcher Bestandteil des Bildes wird. Er ist nicht mehr auslesbar für Screenreader und kann bei Vergrößerung evtl. nur noch verpixelt dargestellt werden. Beide Umstände sind auch in Bezug auf die #Diklusion nicht unbedingt von Vorteil. Das „Matching“ der ZUM Ein kleiner „Gamechanger“ kann der Inhaltstyp „Matching“ sein, welcher nicht zur H5P-Standard-Bibliothek zählt, aber bei ZUM-Apps zur Verfügung steht. Hierbei geht es in erster Linie immer darum zwei Textbausteine zusammen zu führen. Alternativ kann auf der linken Seite auch ein Bild eingefügt werden. Dabei dürfen die Texte nicht zu lang sein, da sie sonst nicht angezeigt werden. Alternativen zur Zuordnung finden Wenn man auf den Aspekt einer reinen Zuordnung verzichten kann, dann bieten sich aus meiner Sicht weitere Inhaltstypen an. Vor allem das „Memory“ und die „Dialog-Cards“ haben den Vorteil, dass diese auch Audio-Dateien mit berücksichtigen können. Zwar sind diese in vorhandenen Beispiel nicht unbedingt relevant. Beim Thema Kommunikation aber früher oder später bestimmt von Bedeutung. Fazit Auch wenn hier weiter oben nur theoretisch beschrieben, lassen sich einfache Aufgaben mit Blick auf das SAMR-Modell in H5P sehr differenziert ausgestalten. Dafür benötigt eine Lehrkraft sowohl Zeit als auch technisches Know-How. Dieses Fachwissen bezieht sich auf mehrere Punkte: Wissen über die unterschiedlichen Inhaltstypen von H5P Erfahrung bei der Erstellung von H5P Fähigkeit Sprach-KI-Tools bei der Formulierung von Aufgabentexten und Inhalten zu nutzen Erfahrung und Ausdauer bei der Erstellung von Bildern und Grafiken mit KI Kenntnisse zur optischen Aufbereitung von Bildern und Texten mit Hilfe von Grafikprogrammen wie Canva oder ähnlichem Hinzu kommt der Umstand, dass es derzeit noch keine zufriedenstellende Alternative für Zuordnungsaufgaben bei H5P gibt. Vor allem wenn man als Lehrkraft die Zuordnung um unterschiedlichen Zugänge erweitern möchte, gibt es dies aktuelle eher bei Learningapps.org zu finden.  Disskusionsanstoß Welche Herausforderungen und Vorteile siehst du bei der Umwandlung traditioneller Textbeispiele in interaktive H5P-Aktivitäten? Wie beeinflusst dies das Engagement und das Lernen der Schüler? Wie können Lehrkräfte sicherstellen, dass die Nutzung von H5P-Aktivitäten nicht nur technologisch fortschrittlich, sondern auch

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Fachwissen, KI, OER
Ein festliches Bild, das zwei große Bierkrüge zeigt, die sich in der Mitte anstoßen und in leuchtenden Neonfarben strahlen. Die Krüge sind mit roten Weihnachtsmützen dekoriert, auf denen die Wörter „Think 'n Tank“ stehen. Im Hintergrund sind eine bunte, weihnachtlich geschmückte Girlande mit Socken, Zuckerstangen und anderen weihnachtlichen Ornamenten sowie eine Retro-Neon-Kulisse zu sehen. Über die Szene sind mehrere goldene Sterne verteilt, was das Bild in eine fröhliche, weihnachtliche Atmosphäre taucht.

Think ‘n Tank: „Highlight-Wichteln“ auf dem Weihnachtsmarkt

Lesezeit: ca. 1 Minute – Wörter: 313 Liebe Hamburger Lehrkräfte, habt ihr Lust, das bisherige Schuljahr gemeinsam Revue passieren zu lassen und inspirierende Erlebnisse auszutauschen? Am 17. Dezember 2024 ab 18:30 Uhr treffen wir uns auf dem Weihnachtsmarkt am Gänsemarkt zum „Highlight Wichteln für Lehrkräfte“. In gemütlicher Runde möchten wir unsere positiven Erfahrungen, erfolgreichen Projekte und besonderen Momente des aktuellen Schuljahres teilen und uns so gegenseitig inspirieren. Wie funktioniert’s? Ihr bringt einfach ein persönliches Highlight aus diesem Schuljahr mit – eine Geschichte, eine Unterrichtsidee oder eine wertvolle Erfahrung. Beim Highlight Wichteln geht es nicht um materielle Geschenke, sondern um einen inspirierenden Austausch. Folgende Themen könnten dabei im Fokus stehen: Fazit Lasst uns gemeinsam auf dem Weihnachtsmarkt bei einem heißen Getränk die Highlights des Schuljahres feiern und uns neue Impulse mit ins neue Jahr nehmen. Kommt vorbei und seid Teil unseres ersten Highlight Wichtelns für Lehrkräfte in Hamburg! Disskusionsanstoß (mögliche Themen) Erfolgreiche Unterrichtsideen und Projekte: Bringt eine Methode oder ein Projekt mit, das in eurer Klasse besonders gut funktioniert hat und das andere inspirieren könnte. Besondere Leistungen oder Lernerfolge Eurer Schülerinnen und Schüler: Habt ihr kleine oder große Erfolge erlebt, die ihr gerne teilen möchtet? Diese Geschichten motivieren und zeigen, was im Unterricht möglich ist. Positive Entwicklungen im Kollegium: Vielleicht gab es im Team eine Zusammenarbeit, die besonders gelungen ist, oder ihr habt eine positive Erfahrung mit der Unterstützung anderer Kolleg*innen gemacht. Neue digitale Werkzeuge und Medien: Die digitale Bildung entwickelt sich ständig weiter – teilt die Apps oder Tools, die euch in diesem Schuljahr begeistert haben. Förderung von Future Skills: Erzählt, wie ihr wichtige Kompetenzen wie kritisches Denken oder digitale Kommunikation gefördert habt, und gebt wertvolle Tipps. Erfolge in Inklusion und Bildungsgerechtigkeit: Kleine und große Inklusionsmomente sind ein wertvoller Teil unserer Arbeit. Lasst uns feiern, was funktioniert hat und inspirieren, wie wir noch mehr erreichen können. Selbstfürsorge und Belastungsmanagement: Gerade im Schulalltag sind Strategien zur Selbstfürsorge wichtig. Bringt eure Tipps und Erfahrungen mit, wie ihr im Schulalltag gesund bleibt und euch neue Energie verschafft. 

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